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Technik Trends
Die beste Fitness-Technik

Sport ist gesund – wenn man ihn richtig betreibt: Neue APPS & GADGETS coachen Sie dabei. © Garmin

Die beste Fitness-Technik

Sport-Gadgets helfen, sich zu motivieren

Sport ist gesund – wenn man ihn richtig betreibt: Neue APPS & GADGETS coachen Sie dabei. Die beste Fitness-Technik

Es ist doch immer dasselbe: Kaum ist der gute Vorsatz gefasst, sprintet man mit irrem Tempo durch den Wald, jammert dann drei Tage über Muskelkater – um anschließend Laufstrecken wochenlang weiträumig zu umfahren. Dass Sport gesund ist, weiß mittlerweile jeder, aber dazu muss er erst mal durchgehalten werden. Zum Glück gibt es für beinahe jede Disziplin passende Gadgets, mit denen sich nicht nur die persönlichen Höchstleistungen dokumentieren lassen, sondern auch klassische Fehler vermieden werden können.

ZUM BEISPIEL ÜBERTRAINING: Wer nach dem Grundsatz "viel hilft viel" zu häufig und heftig rennt, radelt oder schwimmt, riskiert Herzrasen und Schlafstörungen. Sportuhren können davor schützen, weil sich so ein individuelles Trainingsprogramm einrichten lässt, das rechtzeitig zu Pausen rät. Zu diesem Zweck bieten alle Hersteller Apps oder Webseiten an, mit denen die Daten der Uhr synchronisiert werden können. erster Linie helfen die Geräte, die Leistung zu verbessern – etwa mit "Geisterläufen", bei denen man eine schon einmal absolvierte Strecke spurtet und dabei Zwischenzeiten vergleichen kann.

Mit der "Train & Run"-App von Adidas kann auch gezielt auf einen 10-Kilometer-Lauf oder einen Halbmarathon trainiert werden. Praktisch alle Uhren für Ausdauersportarten haben einen GPS-Empfänger und zeigen Strecke, Tempo und Höhenunterschiede an, oft auch die Zahl der Schritte.

Fürs Fahrrad können Kadenz-Sensoren gekoppelt werden, mit denen die Trittfrequenz gemessen wird – Garmins neuer Vector 2 ermittelt sogar die erreichte Wattzahl, damit ist man dann ganz nah am Highend-Bereich. Um den Puls beim Sport zu kontrollieren, setzen die neuesten Entwicklungen auf optische Sensoren an der Unterseite der Uhr, die dazu eng am Handgelenk anliegen muss. Brustgurte sind zwar manchmal genauer, dafür aber deutlich unbequemer. Uhren wie die Forerunner 920XT zeigen auf Wunsch auch E-Mails, Nachrichten und Alarme vom Smartphone an und übernehmen im Alltag die Rolle einer Smartwatch.

ABER SIND DIE VOLUMINÖSEN GPS-UHREN nicht nur etwas für Profis? Tatsächlich verwenden Triathleten die gleichen Geräte. Doch laut einer aktuellen Umfrage des Branchenverbandes Bitkom nutzen bereits 31 Prozent der Deutschen Fitness-Gadgets und -Apps. Mit Technik macht Bewegung mehr Laune. Und wer fühlt sich nicht wie ein Weltmeister, wenn er gerade seinen schnellsten Kilometer gelaufen ist?


Schwimmen


LEISTUNGSTRÄGER
Brust oder Kraul? Die Garmin Forerunner 920XT erkennt den Schwimmstil und zeichnet die Züge plus Distanz, Tempo und Zeit auf. Die Pulsmessung via Brustgurt funktioniert nicht im Wasser, aber beim Radfahren und Laufen – eine Uhr für den Triathlon. Preis: ca. 400 Euro



WASSERMUSIKER
Der Sony NWZ-WS613 ist ein wasserdichter MP3-Player mit 4 GB Speicher für Musik. Mit den Spezial-Ohrstöpseln klingt er beim Schwimmen etwas flau, dafür aber laut. Auf dem Trockenen dient er über Bluetooth auch als reiner Kopfhörer. Nett: Ein Fingerring als Fernbedienung ist dabei. Preis: ab ca. 130 Euro



BUCHFÜHRER
Die App Speedo Fit speichert nicht nur alle Infos über die absolvierten Schwimmtrainings, sie integriert auch eine Datenbank mit Bädern und Becken der Umgebung sowie ein Schwimmnetzwerk. Die Daten können mit Apple Health geteilt werden. Preis: kostenlos



Laufen


PERFEKTIONIST
Das GPS-Modul der Polar V800 bestimmt sekundenschnell den Standort und misst die Trainingsstrecke besonders exakt – wichtig, wenn man genaue Laufdaten haben will. Die Uhr ist auch Aktivitäts-Tracker und zählt die täglich zurückgelegten Schritte. Preis: ca. 300 Euro



MOTIVATOR
Wer läuft, um sein Gewicht in Schach zu halten, setzt mit der Polar Balance-Waage Ziele und verfolgt Fortschritte. Kann per Bluetooth mit Fitness-Tracker und App fürs
Smartphone vernetzt und von bis zu zehn Personen genutzt werden. Preis: ca. 100 Euro



LAUFWUNDER
Die TomTom Runner 2 zeigt Tempo, Distanz und Zeit sehr übersichtlich an, der Bedienknopf unter dem Display ist beim Laufen viel besser als ein Touchscreen. Es gibt sie auch mit Pulssensor und/oder integriertem Musikspieler (über Bluetooth). Preis: ab ca. 140 Euro



LAUFCOACH
Das Besondere an der Adidas train & run-App: die Trainingspläne. Ob man auf die 10 km hinarbeitet oder abnehmen will: Das System errechnet effektive (Intervall)-Läufe nach Tempo- oder Pulszonen, nutzt mit dem Smartphone gekoppelte Sensoren. Preis: kostenlos



Yoga


YOGALEHRER
„Bitte das Gewicht mehr nach hinten verlagern“: Die Smartmat ist eine Yogamatte, die – vernetzt mit einer App auf Tablet oder Smartphone – Hinweise gibt wie ein Yogalehrer und auf Balance und Haltung achtet. Die clevere Matte kann derzeit vorbestellt werden. Preis: ca. 300 Euro



Radfahren


BEIFAHRER
Kein Handy: Der Radcomputer Polar V650 verfügt über Karten und GPS, ein farbiges Touchscreen, einen barometrischen Höhenmesser und Bluetooth-Nahfunk – zum
Koppeln von Sensoren etwa für Geschwindigkeit, Tritt- und Herzfrequenz. Preis: ca. 220 Euro



DATENBRILLE
Google Glass fürs Rennrad: Das Garmin Varia Vision In-sight Display wird an der Sonnenbrille befestigt und zeigt auf einem Mini-Bildschirm Infos von einem verbundenen Radcomputer an – etwa Fahrzeit, Tempo, Streckenprofil oder Richtungspfeile vom Navigationssystem. Spacig! Preis: ca. 400 Euro



GASPEDAL
Das Vector 2 von Garmin, ein Pedalpaar für Rennräder, misst neben der Trittfrequenz auch die Wattzahl beim Fahren – auf Wunsch rechts und links getrennt. Ein Sender überträgt die Leistungsdaten an einen Radcomputer oder eine Sportuhr. Schuhplatten werden mitgeliefert. Preis: ca. 1400 Euro



WEGWEISER
Wer schon ein Smartphone mit GPS hat, spart sich mit der App Runtastic Road Bike ein Gerät. Sie zeichnet Distanz, Zeit, Tempo und Kalorienverbrauch auf und zeigt auf einer Karte, wo man gerade fährt. Wer mag, kann seine Leistungen auch in sozialen Netzwerken teilen. Preis: 4,99 Euro



Krafttraining


DRILL INSTRUCTOR
Der erste Sensor für die Muckibude: Eine Smartphone-App gibt das Workout vor, die Gymwatch wird an den Arm oder das Bein geschnallt und zählt die Wiederholungen, eine Stimme macht Tempo oder warnt vor Fehlern – etwa, wenn man eine Hantel nicht hoch genug hebt. Preis: ca. 150 Euro

Artikel vom 01. März 2016

Autor: Michael Fuchs

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