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Technik Trends
Die neue Sony SLT-A99 hat einen teildurchlässigen Spiegel.
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Die neue Sony SLT-A99 hat einen teildurchlässigen Spiegel. / Fotos: © PR

Die neuen Spiegelreflexkameras im Check

Fotografieren wie die Profis

Die höheren Weihen der Fotokunst waren ambitionierten Amateuren bisher verwehrt. Schuld daran: die hohen Preise der Profiwerkzeuge. In den letzten Monaten ist aber der Fotomarkt für digitale Spiegelreflexkameras mit sogenannten Vollformat-Bildsensoren mächtig in Bewegung geraten. So ist heute das Gehäuse einer Nikon D600 für ca. 1600 Euro zu haben. Das allein ist schon eine Sensation. Von den Möglichkeiten, die so eine Vollformat-Kamera bietet, ganz abgesehen.

Was heißt eigentlich Vollformat? Dieser Begriff gibt Aufschluss über die Größe des Bildsensors, der in der Kamera steckt. Sie ist in nicht unerheblichem Maß verantwortlich für die Qualität der Bilder. Vollformat steht dabei für eine Größe, die dem klassischen Kleinbildformat von 24x36 Millimetern entspricht. Damit ist der Sensor bis zu siebenmal größer als bei herkömmlichen Amateur-Spiegelreflexkameras. Der entscheidende Vorteil: Es haben wesentlich mehr Bildpunkte darauf Platz. Bei der Nikon D600 etwa sind es über 24 Megapixel, das reicht für eine maximale Auflösung von 6016x4016 Pixeln – genug, um eine Fototapete mit eigenen Motiven zu gestalten.

Für die meisten Fotografen spannender spannender: Bilder aus der Vollformat-Kamera weisen generell eine deutlich höhere Detaildichte und Schärfe auf. Eine Stärke der Profigeräte sind außerdem sehr gute Ergebnisse bei widrigen Lichtverhältnissen – ein Wermutstropfen sind die Folgekosten. Wer diese Qualitäten ausreizen will, braucht vollformattaugliche Objektive. Und die zählen eben nicht gerade zu den Schnäppchen.


Einstieg in die Profiklasse:

Diese drei Kameras haben alle einen sogenannten Vollformat-Bildsensor und machen mit High-End-Technik überragende Bildergebnisse möglich. Schnäppchen sind sie nicht – aber der Einstieg in die professionelle Fotografie war noch nie so günstig.

Canon Kamera

Stark in dunklen Momenten: Als erste EOS-Kamera von Canon besitzt die 6D WLAN- und GPS-Funktion. Damit können die Bilder drahtlos ins Internet geschickt oder die Reiserouten mit Fotos dokumentiert werden. Der 20,2-Megapixel-Sensor zeigt seine Qualität speziell bei wenig Licht. Preis: ca. 2000 Euro (Gehäuse). Info: www.canon.de

Nikon Kamera

Alles für die Schärfe: Die D600 von Nikon gehört zu den günstigen Kameras in der Vollformatklasse. Ihre Ausstattung, u. a. ein 24,3 Megapixel-Bildsensor, ein Autofokussystem mit 39 Messfeldern und virtuellem Zwei-Achsen-Horizont, hält dem Vergleich mit Profikameras stand. Preis: ca. 1600 Euro (Gehäuse). Info: www.nikon.de

Sony Kamera

Liebling der Filmemacher: Die Sony SLT-A99 hat im Vergleich zur Konkurrenz statt eines beweglichen einen teildurchlässigen Spiegel. Der sehr guten Bildqualität tut das aber keinen Abbruch. Speziell ist der Autofokus, der bei Videoaufnahmen für kontinuierliche Schärfe sorgt. Preis: ca. 2800 Euro (Gehäuse). Info: www.sony.de


Wer hohe Bildqualität sucht, findet aber auch bei den neuen Sucher- und Systemkameras ernst zu nehmende Alternativen. So liefert etwa die X-E1 von Fujifilm hervorragende Ergebnisse, ebenso wie die MX-1 von Pentax. Beide Kameras zeigen sich im derzeit angesagten Retrolook mit zweifarbigem Gehäuse in Alu-Silber mit Schwarz.

Ein weiterer Trend sind Geräte mit WLAN-Funktionalität, die frisch geschossene Bilder drahtlos ans soziale Netzwerk, zum Drucker oder zum Fernseher senden. Die Canon EOS 6D hat WLAN schon ab Werk an Bord, bei der D600 von Nikon lässt sich ein WLAN-Adapter nachrüsten. Ganz auf die vernetzte neue Welt eingestellt ist die Galaxy von Samsung. Vom Schnappschuss bis zum fertigen Bild auf Facebook bedarf es bei ihr nur weniger Handgriffe. Wer möchte, der kann die Bilder auch gleich in der Kamera bearbeiten und dann mit seinen Freunden teilen. Dank des Betriebssystems Android 4.1 lassen sich mit der Galaxy Programme aus dem Google Play Store herunterladen.

Zwei weitere neue Kamera-Highlights stellt Ihnen TV DIGITAL ebenfalls vor: Die FinePix SL1000 mit ihrem Riesenzoom ist spannend für alle, die ungern viele Objektive mit sich herumschleppen. Und wer tief abtauchen möchte, greift zur toughen Olympus Stylus TG-2.


Kameras für Spezialisten:

Smartphones mit Kamerafunktion laufen den Kompaktkameras den Rang ab. Für die Hersteller gilt, mit hoher Bildqualität und ausgefeilten Funktionen gegenzuhalten. TV DIGITAL stellt Ihnen hier neue Kameras mit besonderen Eigenschaften vor.

Fujifilm Kamera

Will ganz nah ran: Das weit ausfahrende Objektiv der Bridgekamera FinePix SL1000 von Fujifilm ist äußeres Merkmal für den stattlichen 50-fachen optischen Zoom. Das entspricht, äquivalent zum Kleinbild, einer Brennweite von 24–1200 Millimetern. Auflösung: 16 MP. Preis: ca. 370 Euro. Info: www.fujifilm.de

X-E1 von Fujifilm

Ist nicht von gestern: Schon allein der optische Sucher der X-E1 von Fujifilm mit kontrastreichem OLED-Display fordert Respekt. Die Systemkamera im Design aus alter Zeit ist vollgestopft mit feinster Digital-Fototechnik für hervorragende Bildergebnisse und nichts für Gelegenheitsknipser. Preis: ca. 900 Euro.

Samsung Galaxy

Ist schnell im Netz: Mit Android 4.1 als Betriebssystem arbeitet die Samsung Galaxy. Per WLAN und UMTS-Technik lassen sich Bilder sofort im Internet mit Freunden teilen. Auch nützliche Foto-Apps aus dem Google Play Store können so heruntergeladen und gleich genutzt werden. Preis: ca. 600 Euro. Info: www.samsung.de

Nikon Kamera

Olympiareifer Sprinter: Mit extrem kurzer Auslöseverzögerung und sehr schneller Serienbildfunktion (60 Bilder/s) fängt die Nikon 1 J3 den entscheidenden Moment ein. Zudem lassen sich per Filmoption und bei einer Aufnahmegeschwindigkeit von 1200 Bildern pro Sekunde tolle Zeitlupeneffekte erzielen. Preis: ca. 650 Euro.

Olympus Stylus TG-2

Darf auch ins Tiefe: Frost- und bruchsicher, stoßfest und wasserdicht bis 15 Meter Tauchtiefe: Die Olympus Stylus TG-2 ist hart im Nehmen. Für Outdoor-Fans interessant ist die GPS-Funktion für die Ortsbestimmmung von Bildern und Videos. Mit 12 MP Auflösung und Vierfach-Zoom. Preis: ca. 400 Euro. Info: www.olympus.de

MX-1 von Pentax

Filmt wie die Großen: Im Retro-Look möchte die MX-1 von Pentax engagierte Fotoamateure begeistern. Zu den Highlights gehört ein lichtstarkes Zoom-Objektiv (F 1,8– 2,5) und das Klapp-Display auf der Rückseite. Die MX-1 eignet sich auch für Videos in Full-HD-Auflösung. Preis: ca. 500 Euro. Info: www.pentax.de

Artikel vom 03. Februar 2013

Autor: Michael Furmanek

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