Die neuen Ultrabooks sind edel und leistungsstark, wie das Envy 14 spectre von HP; Bild: © HP
Sie gelten als die derzeit höchste Evolutionsstufe in der knapp 40-jährigen Geschichte der tragbaren Computer: die Ultrabooks. So bezeichnet Chip-Hersteller Intel seine neu entwickelte mobile Geräteklasse, die nicht nur handlich, leicht, ausdauernd und stylish sein soll, sondern sich auch durch ganz bestimmte Parameter definiert.
So dürfen Ultrabooks maximal 21 Millimeter hoch sein und maximal 1,4 Kilogramm wiegen. Sie sollen eine Akkulaufzeit von mindestens fünf Stunden bieten und aus dem Energiesparmodus in weniger als sieben Sekunden hochfahren. Nur wenn alle diese Voraussetzungen erfüllt sind, dürfen Hersteller die Bezeichnung für ihre Geräte verwenden.
Die Leistung von Ultrabooks
In puncto Leistung können die smarten Revoluzzer durchaus mit klassischen Notebooks Schritt halten. In ihnen kommen Intel-Core-Prozessoren der zweiten Generation zum Einsatz, die vor allem mit verbesserten und beschleunigten Multimedia-Funktionen für Bildbearbeitung, 3-D-Grafik und Gaming aufwarten.
Verschiedene Funktionen garantieren dem Ultrabook-Nutzer Geräte- und Datensicherheit. Hierzu zählt etwa die Anti-Theft-Technik. Sie ermöglicht es, die gesamte Festplatte vor unbefugtem Zugriff zu schützen sowie das Gerät bei einem Verlust zu lokalisieren oder zu sperren.
Jim Wong, der Präsident von Acer Inc., beurteilt die Neuen euphorisch: "Die Ultrabooks sind viel mehr als ein neues Produktsegment. Sie bieten vielfältige Möglichkeiten, das Leben individuell zu gestalten und so persönliche Freiheit und ständige Verbindung mit der Onlinewelt und allen Freunden miteinander zu vereinen. Damit folgen die Geräte einem Trend, der in naher Zukunft eine zentrale Bedeutung für das gesamte Mobile Computing erlangen wird."
Neben Technik und Mobilität liegt der Fokus bei Ultrabooks primär auch auf dem Design. So werden edle Materialien wie hoch widerstandsfähige Aluminium-Magnesium-Legierungen oder extravagante Glasoberflächen (etwa beim HP Envy 14, s. Bilderstrecke) verarbeitet. Hersteller Asus bemüht bei seinem Zenbook (s. Bilderstrecke) gar fernöstliche Philosophie. So findet sich der Kreis – er steht für Vollendung und Leere – in feinen, konzentrischen Linien in der Aluminium-Oberfläche des Gehäuses wieder. Das Symbol soll Anwendern geistige Ruhe für ihr Schaffen garantieren.
Die Zukunft von Ultrabooks
Während die ersten Ultrabooks jetzt auf den Markt kommen, wird schon an der nächsten Generation gewerkelt. Dann soll es Geräte geben, bei denen der Bildschirm das Bild selbstständig ohne Hilfe des Prozessors und des Grafikchips anzeigen kann. Das nämlich würde die Akkuleistung um ca. 45 Minuten verlängern. Zudem sollen sie über zahlreiche Mess-Sensoren verfügen, wie etwa Kompass, GPS oder ein Gyrometer zur Bewegungserfassung. Und mit einem für 2013 angekündigten neuen Prozessor, der im Ruhezustand 20-mal weniger Strom verbraucht als aktuelle Prozessoren, sollen Ultrabooks mehr als zehn Tage ohne Aufladen im Standby-Modus laufen.
Die neue Geräteklasse der Ultrabooks zeigt sich leicht und stylish, dabei zugleich leistungsstark und sicher. Durch die schlanken Maße passen Ultrabooks in jede Reise und Aktentasche, mit einem Gewicht um 1,3 Kilo liegen sie richtig gut in der Hand. Standard-Displaygröße ist 13 Zoll (ca. 33 Zentimeter).
Das mit viel Glas: HP Envy 14 spectre
Ein glänzender schwarzer Glasdeckel betont den extravaganten Design-Stil des HP Envy 14 spectre. Zu den weiteren HP-Innovationen zählen einzeln hinterleuchtete Tasten des Keyboards, ein Multi Touchpad sowie die Soundveredelung durch Beats Audio. Auflösung: 1600x900.
Preis: ca. 1400 Euro.
Info: www.hp.com/de
Das mit dem Lift: Acer Aspire S5
Laut Hersteller Acer ist das Aspire S5 das schlankste aller Ultrabooks. Nur 15 Millimeter misst es an der stärksten Stelle. Die Schnittstellen wie HDMI- und USB-Anschlüsse werden erst sichtbar, wenn man die MagicFlip-Taste drückt und sich das S5 sanft anhebt.
Preis: noch offen
Info: www.acer.de
Das mit dem Knick: IdeaPad Yoga von Lenovo
Eine spezielle Klappmechanik verwandelt das Lenovo Ultrabook IdeaPad Yoga im Handumdrehen in einen Tablet-PC mit über 33 Zentimeter Displaygröße. Zudem wird es mit dem neuen Windows 8 ausgerüstet, dem ersten Windows-Betriebssystem, das für die Steuerung mit den Fingern optimiert ist.
Marktstart und Preis: noch offen
Info: www.lenovo.com/de
Das mit viel Farbe: Zenbook von Asus
Liebhaber auffälliger Accessoires werden ein Auge auf das extrem flache (unten drei, oben 17 Millimeter) Zenbook von Asus in der Variante Hot Pink werfen. Drinnen arbeitet nur neueste Technik: Intel-Prozessoren (i5-2557M) der zweiten Generation und eine 128-GB-SSD-Festplatte.
Preis: ca. 1100 Euro
Info: www.asus.de
Das mit viel Speed: Portégé Z830 von Toshiba
Mit 1,12 Kilogramm, 15,9 Millimeter Bauhöhe und knapp 34 Zentimeter Displaygröße er reicht auch das Portégé Z830 von Toshiba die Ultrabook typischen Model Maße. Für eine schnelle Anbindung ans Internet sorgt Highspeed UMTs. Features: entspiegeltes HD Display mit 1366 x 768 Pixel, 128 GB SSD.
Preis: ab 1400 Euro
Info: www.toshiba.de
Die Aussteller der CeBIT www.cebit.de/ (vom 6. bis 10. März) wenden sich überwiegend an Geschäftskunden. Aber auch für Endverbraucher lohnt sich der Besuch. TV DIGITAL stellt Ihnen bereits vorab ausgewählte Messe-Highlights vor.
Digitales Fernsehen: HD-Sat-Receiver D395u.mini
Die Abschaltung des analogen Signals über Satellit steht. Mit dem HD-Sat-Receiver D395u.mini gelingt die nötige Umstellung auf Digitalempfang problemlos. Mit Aufnahmefunktion über USB.
Preis: ca. 50 Euro
Info: www.pearl.de
Dynamischer Sound: Sound Platform SFQ-01 Ghost von Soundfreaq
Sauberen und klaren Sound vom iPhone oder iPod verspricht die Sound Platform SFQ-01 Ghost von Soundfreaq in Klavierlack-Weiß. Per kabellosem bluetooth-Streaming lassen sich auch Android- oder Windows-Geräte mit dem hochwertigen Audiosystem verbinden.
Preis: ca. 230 Euro
Info: www.soundfreaq.de
Multimediabühne: Design-lED-Monitor d2357Ph von AOC International
Universell einsetzbar - für Spiele wie auch für Büroprogramme - ist der Design-lED-Monitor d2357Ph von AOC International. Das 3-D-Modell mit Full-HD-Auflösung und HDMI-Anschlüssen kann auch 2-D- in 3-D-Filme umwandeln. Vom Sockel gelöst, verwandelt sich der Monitor in einen überdimensionalen Bilderrahmen.
Preis: noch offen
Info: www.aoc-europe.com
Kleiner Bildriese: Mini-lED-Beamer Joybee GP2 von BenQ
Der Mini-lED-Beamer Joybee GP2 von BenQ ist echter Partygänger und Spieletyp. Der Kleine (5,3 x 13 Zentimeter) kann überall mit hin und Bilder oder Games direkt aus dem iPhone oder Filme vom USB-Stick bis zwei Meter Bilddiagonale an die Wand werfen. Für den Ton sorgen zwei Lautecher.
Preis: ca. 600 Euro
Info: www.benq.de
Perfekte Spieloptik: FullHD-Display Xl2420t von BenQ
Das 61 Zentimeter große FullHD-Display Xl2420t von BenQ ist für Computerspieler gemacht, professionelle Gamer waren an seiner Entwicklung beteiligt. Über einen Controller lassen sich drei voreingestellte Modi – den Spielanforderungen entsprechend – schalten. Und eine spezielle Farbtechnologie ermöglicht es, gezielt ausschließlich dunkle bereiche aufzuhellen.
Preis: ca. 400 Euro
Info: www.benq.de
Kamera für die Action: Somikon DV-82.aqua
Die Mountain-Bike-Abfahrt oder den Skateboard-Trick mit der Action-Cam auf Video zu bannen liegt voll im Trend. Die Somikon DV-82.aqua lässt sich dabei per Laser-Zielhilfe punktgenau steuern. Zwei helle LEDs sorgen für Licht im Nahbereich. Bis 20 Meter Tiefe wasserdicht.
Preis: ca. 100 Euro
Info: www.pearl.de
Artikel vom 19. Februar 2012
Autor: Michael Furmanek; Bilder: © PR
Der Klick auf eine Kategorie führt Sie zur Übersicht aller passenden Einträge.
Die TV DIGITAL TECHNIK TRENDS im Überblick:
wir stellen Technik-Neuheiten, vom Smartphone bis zum 3-D-TV vor, übersichtlich nach Herstellern sortiert.