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Smartphone Xperia T von Sony.

Das neue Xperia T von Sony ist das offizielle Mobiltelefon von 007 alias Daniel Craig in dessen jüngster Mission "Skyfall". - Foto © PR

Xperia T von Sony

Telefonieren wie 007

Gestatten: T, Xperia T. Das neue HD-Smartphone aus dem Hause Sony ist das offizielle Mobiltelefon von 007 alias Daniel Craig in dessen jüngster Mission "Skyfall". Doch besitzt das Gerät auch die Lizenz zum Telefonieren?

Die schlechte Nachricht: Das Xperia T besitzt weder einen eingebauten Selbstzerstörungsmechanismus noch einen Knopf, um tödliche Giftpfeile zu verschießen. Als Spionagewerkzeug für einen echten Doppel-Null-Agenten taugt es also nur bedingt.

Auch fürs Fans des Agenten im Geheimdienst Ihrer Majestät hält die Bond-Edition des Sony-Smartphones wenig bereit: Lediglich zwei Telefondesigns, je ein Klingel- und ein Nachrichtenton, drei Hintergrundbilder, 15 Schnappschüsse aus dem Film sowie der offizielle und fünf Making-of-Trailer zu "Skyfall" finden sich auf dem Xperia T. Angesichts der inzwischen 50 Jahre währenden Karriere des britischen Geheimagenten hätte es ruhig etwas mehr sein dürfen.

Großes 4,6-Zoll-Display

Ein Quantum Trost: In technischer Hinsicht soll das Xperia T nur wenig Anlass zur Kritik bieten. Das 4,6 Zoll große Display des Bond-Handys löst mit 1.280 x 720 Pixeln nicht nur scharf auf, sondern strahlt dank 16,8 Millionen Farben und Sonys mobiler Bravia-Engine auch kräftig und reagiert zudem zuverlässig auf Eingaben mit dem Finger. Vor dem Beißer oder dem Mann mit dem goldenen Colt geschützt wird der Bildschirm durch kratzfestes Mineralglas.

Als Betriebssystem kommt Googles Android 4.0 ("Ice Cream") zum Einsatz. Mit einer Schnellzugriffsleiste und den sogenannten Small Apps, einer Art Widgets etwa für Notizen oder einen Taschenrechner, halten zwei neue Bedienelemente Einzug.

13-Megapixel-Kamera für Spionage-Einsätze

Würdiges Feature für Geheimagenten: die integrierte Kamera des Xperia T. Ein Schnellstartmodus erlaubt es dem Agenten, in nur 1,5 Sekunden vom Standby zum Foto oder Full-HD-Video zu gelangen. Der 13-Megapixel-Sensor hält dabei im Zusammenspiel mit dem flott und zuverlässig arbeitenden Autofokus auch kleinste Details gestochen scharf fest.

Laut Sony soll mit dem Xperia T eine Gesprächszeit im GSM- bzw. UMTS-Betrieb (konkret: HSPA+) bis zu sieben Stunden möglich sein. Die Standby-Zeit gibt der Hersteller mit bis zu 450 bzw. 410 Stunden an.

Abgerundet wird das Angebot des Xperia T durch WLAN inklusive Hotspot-Funktion sowie Unterstützungen für NFC und DLNA. Auf einen echten HDMI-Ausgang muss leider verzichtet werden. Auch Geheimagenten müssen in diesem Fall auf einen entsprechenden Adapter für die Micro-USB-Schnittstelle zurückgreifen, die Sony seitlich an seinem 129 x 67 x 9,4 Millimeter messenden und 139 Gramm schweren Gerät verbaut.

Aufgrund seiner leicht gebogenen Form soll das Smartphone angenehm in der Hand liegen. Die Android- Bedienelemente (Zurück, Startbildschirm, Menü), bei Sony bislang unterhalb des Displays angesiedelt, sind nun in den Bildschirm gewandert und sollen ebenfalls einwandfrei bedienbar sein. Weniger würdig für ein Geheimagenten-Smartphone wirkt die Kunststoff-Verarbeitung des Xperia T. Übers Internet ist das Xperia T für günstigstenfalls rund 466 Euro zu haben.

Fazit: Ein bisschen mehr Bond hätte es für Fans schon sein dürfen. Ein paar Trailer, Screens und Klingeltöne machen aus einem Smartphone jedenfalls noch kein Geheimagenten-Gadget.

Artikel vom 03. November 2012

Autor: Presseinformation / Sabine Fassbender

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