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Startschuss für alleskino

Deutsche Kinofilme auf Abruf

Für die Liebhaber deutscher Spielfilme gibt es ab sofort eine Anlaufstelle im Internet: Schauspielerin Iris Berben und Regisseur Volker Schlöndorff gaben auf einem Festakt in Berlin den Startschuss für alleskino.

Zum Start sind mehr als 150 Spiel- und Dokumentarfilme aus vielen Epochen und Genres der deutschen Filmgeschichte abrufbar, darunter Arthouse-Filme und Blockbuster, Erstlings- und Spätwerke, Low- und Big-Budget-Produktionen. Zum Angebot zählen etwa die komplette "Kinder von Golzow"-Reihe, Will Trempers Kultfilm "Die endlose Nacht" und zahlreiche Werke der Schamoni-Brüder. Jede Woche sollen mindestens fünf neue Filme dazu kommen.

Eine Besonderheit ist die umfangreiche redaktionelle Präsentation: Für jeden Film werden weitere Informationen angeboten, beispielsweise Bildergalerien, Interviews mit den beteiligten Filmemachern und eine Datenbank mit den Drehorten.

Die Filme werden zum Einzelpreis zwischen 99 Cent und 4,99 Euro angeboten, die Zugriffsdauer beträgt jeweils 48 Stunden. Ein Teil der Titel ist gratis. Mit steigendem Filmbestand will alleskino auch ein Abonnement einführen, mit dem zum monatlichen Festpreis das gesamte Angebot unbeschränkt genutzt werden kann.

Viel Raum wird auch den filmischen Arbeiten von Schülern und Studenten gewidmet - sie können auf alleskino ihre Arbeiten einem großen Publikum zeigen.

Das Angebot wird betrieben von der Gesellschaft Schätze des Deutschen Films, die von den Filmproduzenten Hans W. Geißendörfer ("Lindenstraße") und Joachim von Vietinghoff ("Russendisko) sowie Medienunternehmer Andreas Vogel gegründet wurde. Das Unternehmen will schrittweise alle deutschen Kinofilme im Internet zur Verfügung stellen.

Artikel vom 14. Februar 2013

Autor: Dr. Jörn Krieger / Bild: alleskino

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