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Keine Einigung mit GEMA

YouTube muss Musikvideos entfernen

Das Videoportal YouTube muss sein Musikvideo-Angebot deutlich verkleinern. Die Rechteverwertungsgesellschaft GEMA, die seit einem Jahr mit der Google-Tochter über die Vergütung der Künstler für das Abspielen ihrer Videos verhandelte, hat die Gespräche jetzt abgebrochen.

„Die Verhandlungen haben leider bisher nicht zu einem akzeptablen Ergebnis geführt“, sagte der GEMA-Vorstandsvorsitzende Harald Heker in München. Im Verbund mit acht weiteren internationalen Verwertungsgesellschaften fordert die GEMA von YouTube, rund 600 Musikvideos zu löschen beziehungsweise den Abruf von Deutschland aus zu sperren.

Betreiber von Online-Plattformen, die mit der Nutzung von urheberrechtlich geschützten Werken wie im Fall von YouTube Millionen an Werbeeinnahmen generierten, müssten dafür sorgen, dass diejenigen, die diese Werke schaffen und damit die Inhalte liefern, angemessen vergütet werden, betonte Heker.

Die Forderung der Video-Sperre versteht die GEMA als Warnschuss. Das Ziel bleibe, einen neuen Vertrag abzuschließen, um die Musikvideos auf dem Portal verfügbar zu machen, sagte Heker.

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Artikel vom 11. Mai 2010

Autor: Dr. Jörn Krieger / Bild: GEMA

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