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Zahlungsbereitschaft nimmt zu

Fußball im Netz

Die Bereitschaft, für den Empfang von Fußballübertragungen im Internet zu zahlen, hat zugenommen. Waren es 2012 erst 4,8 Prozent der Befragten, so sind es dieses Jahr 6,8 Prozent, die eine Online-Bezahlkultur mitmachen würden.

Ein Wandel ist dabei insbesondere bei den über 50-Jährigen zu erkennen: Der Anteil an Zahlungswilligen hat sich hier seit 2012 (2 Prozent) fast verdreifacht und liegt nun bei 5,8 Prozent. Das ergab eine repräsentative Umfrage, die das Marktforschungsinstitut Link für das Branchenmagazin "Horizont" unter 1.000 Bürgern ab 14 Jahren durchgeführt hat.

Auch die allgemeine Einstellung zu kostenpflichtigen TV-Spielübertragungen ist positiver als im Vorjahr: 23,8 Prozent der Befragten fänden es in Ordnung, wenn mehr Fußball im Pay-TV als im Free-TV laufen würde. 2012 lag der Wert noch bei 21,1 Prozent. Einzig die 14- bis 29-Jährigen unterstützen diese Idee weniger als zuvor, die Bereitschaft bei ihnen sank um 6,2 Prozentpunkte auf 20,3 Prozent.

Trotz dieser Veränderungen finden nach wie vor mehr als zwei Drittel der Befragten, wichtige Fußballspiele sollten kostenfrei im Fernsehen übertragen werden.

Die BILD-Zeitung will ab der Saison 2013/14 erstmals Zusammenfassungen der Bundesliga-Spiele als kostenpflichtiges Video-on-Demand-Angebot auf ihrer Webseite verbreiten. Das Mutterhaus Axel Springer sicherte sich die entsprechenden Rechte bei der jüngsten Ausschreibung der Bundesliga-Rechte durch die Deutsche Fußball Liga (DFL).

Artikel vom 15. Februar 2013

Autor: Dr. Jörn Krieger / Bild: DFL

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