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Anatomisches Institut, Universität Kiel: Ein Körperspender wartet im Präparationssaal auf die Studenten, die ihn Schicht für Schicht auseinandernehmen werden - im Dienste der medizinischen Lehre.

3sat erkundet Zeit nach dem Tod

"Dinge, die man tun kann, wenn man tot ist"

Nach dem Tod nur in einem Grab verrotten? Das wollen viele Menschen nicht und stellen sich für Forschungszwecke zur Verfügung. Das Anatomische Institut der Kieler Universität beherbergt eine der weltweit schönsten anatomischen Sammlungen.

Hier kann ein Spender seine Organe von Oberpräparator Günther-Rudolf Klaws farbenfroh und höchst ästhetisch für die Ausstellung oder Lehrzwecke präparieren lassen.

In der amerikanischen Universitätsklinik Maryland üben Chirurgen an frischen Leichen ihre Fingerfertigkeit und am Anthropologischen Forschungsinstitut der University of Tennessee werden tote Körper in verschiedenster Weise sich selbst und den Kräften der Verwesung überlassen - mal bekleidet, mal nackt, mal in Plastikfolie, mal im Kofferraum eines Autos. Alles unter wissenschaftlicher Beobachtung, denn an den Testobjekten werden die Methoden krimineller Leichenbeseitigung studiert.

In der Dokumentation "Dinge, die man tun kann, wenn man tot ist" lädt 3sat die Zuschauer am 6. Dezember um 20.15 Uhr auf eine außergewöhnliche Reise jenseits des Lebens ein.

Artikel vom 03. Dezember 2012

Autor: Dr. Jörn Krieger / Bild: 3sat/ZDF/Claudia Rauch

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