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Wolfgang Petersen lobt Fernsehen

US-Serien besser als Kino

Der deutsche Hollywood-Regisseur Wolfgang Petersen kritisiert den Zustand der Kinobranche und lobt das Fernsehen. Neben dem Kino wachse mit dem Fernsehen eine neue Macht, sagte Petersen dem "ZEITmagazin".

"Was in den 70er Jahren das Kino war, ist in diesem Jahrzehnt das Fernsehen", so Petersens Eindruck. US-Serien wie "Homeland" oder "Breaking Bad" seien all das, was Kino gerade nicht sei: mutig, innovativ und kreativ. Petersen, der seit 2006 keinen Spielfilm mehr gedreht hat, sagt zu seiner eigenen Arbeit: "Ich musste ganz schön kämpfen für meine Stoffe."

Petersen ist Academy-Mitglied. Bei den Oscars werde er für "Liebe" von Michael Haneke stimmen, verriet er. Diesen Film nennt Petersen "ein Meisterwerk". Vor seiner Hollywood-Karriere drehte er in Deutschland "Tatort"-Krimis für das Fernsehen.

Artikel vom 21. Februar 2013

Autor: Dr. Jörn Krieger

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