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Technik

DVB-T2 ist bei den DVB-T-Haushalten die erste Wahl. Bei Freenet TV gibt's die Privatsender in Full-HD-Bildqualität via Antenne. Bild © Media Broadcast/Freenet

Mehrheit der DVB-T-Haushalte will auf DVB-T2 umsteigen

Streaming, Kabel, Satellit, IPTV als Alternativen

Der größte Anteil der derzeitigen DVB-T-Haushalte (44,1 Prozent) will auf das Nachfolgesystem DVB-T2 umsteigen, das am 29. März eingeführt wird, aber einige wollen zu alternativen Empfangswegen wechseln.

Fast ein Viertel (21,6 Prozent) ist noch unentschlossen und 18 Prozent sind bereits auf DVB-T2 umgestiegen. Sie besitzen einen in den Fernseher integrierten DVB-T2-Empfänger (13 Prozent) oder eine DVB-T2-Set-Top-Box (4,5 Prozent). Manche Zuschauer nutzen den Umstieg, durch den sie in den meisten Fällen neue Empfangsgeräte benötigen, zum Wechsel auf einen anderen TV-Verbreitungsweg: 12,6 Prozent der DVB-T-Haushalte will künftig Streaming-Anbieter wie Zattoo oder Magine TV nutzen, 11,7 Prozent einen Kabelanschluss, 10,8 Prozent Satellitenempfang und 3,6 Prozent IPTV.

Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage, für die die Marktforscher von TNS Infratest im Auftrag von Zattoo im Januar über 1.000 Personen im Alter von 14 bis 69 Jahren in Deutschland befragten. Rund zehn Prozent der Befragten gaben an, derzeit ihr Fernsehprogramm über Antenne zu empfangen. Das entspricht rund 3,4 Millionen Haushalten. In den Ballungsräumen sind es sogar ein Viertel bis ein Drittel der Haushalte.

Wenn knapp 13 Prozent und damit jeder siebte DVB-T-Zuschauer zum TV-Streaming übers Internet wechselt, würden die entsprechenden Anbieter rund 450.000 bis 500.00 neue Kunden gewinnen. Besonders bei den 30- bis 49-Jährigen ist das Interesse an dieser vergleichsweise jungen Empfangsmöglichkeit hoch. In dieser Altersgruppe plant jeder fünfte den Umstieg zum TV-Streaming.

"Langsam, aber sicher etabliert sich TV-Streaming als gleichwertige Alternative insbesondere zu terrestrischem und Satellitenfernsehen", sagte Jörg Meyer, Chief Officer Content & Consumer bei Zattoo. "Wer heute bereits Musik und Filme on Demand streamt, für den ist es nur ein kleiner Schritt, zukünftig auch das TV-Programm über das Internet zu empfangen."

Artikel vom 15. Februar 2017

Autor: Dr. Jörn Krieger

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