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Spielkonsolen werden Multimedia-Boxen

Filme, Musik, Online-Games

Die Multimedia-Funktionen von Spielkonsolen werden immer wichtiger: Nur jeder zweite Konsolenbesitzer nutzt sein Gerät ausschließlich zum Spielen. 40 Prozent schauen damit auch Filme, 13 Prozent hören Musik.

Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa unter 500 Spielkonsolenbesitzern ab 14 Jahren im Auftrag des Branchenverbands BITKOM. Jeder vierte Konsolenbesitzer (24 Prozent) nutzt den Internetzugang seines Geräts. Am beliebtesten sind dabei die Online-Services der Konsolenhersteller. Über diese Internet-Plattformen können Videospiele online mit anderen Spielern gespielt werden oder ganze Spiele sowie Erweiterungen gekauft werden.

Der Markt für Gaming-Hardware ist 2012 im Vergleich zum Vorjahr leicht zurückgegangen. Insgesamt wurden mit stationären und portablen Spielkonsolen sowie Zubehör in Deutschland rund 530 Millionen Euro umgesetzt. Das entspricht einem Rückgang um 11 Prozent im Vergleich zu 2011.

Ein Grund hierfür ist nach BITKOM-Einschätzung der lange Lebenszyklus der derzeitigen Konsolengeneration. Einige Modelle kamen bereits Ende 2005 auf den Markt. "Noch nie gab es innerhalb eines Konsolenlebenszyklus so viele Innovationen", sagte Tobias Arns, Gaming-Experte des Verbands, in Berlin. "Viele Spieler warten auf neue Geräte. Die Einführung einer neuen Konsolengeneration wird voraussichtlich den lange erwarteten, starken Schub geben."

Artikel vom 21. Februar 2013

Autor: Dr. Jörn Krieger / Bild: BITKOM

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