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ProSiebenSat.1

Hauptaktionäre prüfen Ausstieg

Die Hauptgesellschafter von ProSiebenSat.1, die Finanzinvestoren KKR und Permira, prüfen offenbar den Verkauf ihrer Anteile an der privaten TV-Gruppe.

Die Bank JP Morgan berate die beiden Investmentfirmen über die Möglichkeiten eines vollständigen oder teilweisen Ausstiegs in diesem Jahr, berichtet die "Financial Times" unter Berufung auf Personen, die mit dem Vorgang vertraut seien. Im Dezember 2012 hatte ProSiebenSat.1 bereits seine Geschäftsaktivitäten in Nordeuropa für 1,3 Milliarden Euro an den US-Medienkonzern Discovery Communications verkauft.

Als ein Kaufinteressent gilt den Angaben zufolge der US-Medienkonzern Time Warner. Mit Gerhard Zeiler, dem ehemaligen Vorstandvorsitzenden der RTL Group, steht seit kurzem ein TV-Manager an der Spitze der internationalen Time-Warner-Tochter Turner Broadcasting System International, der den deutschen TV-Markt bestens kennt.

Zu den weiteren Interessenten könnten der US-Kabelnetzbetreiber Comcast und Rupert Murdochs Medienkonzern News Corp. gehören, der bereits die Mehrheit am Abo-Sender Sky Deutschland hält. Eine andere Möglichkeit wäre ein schrittweiser Verkauf der Anteile an der Frankfurter Börse.

KKR und Permira hatten im Dezember 2006 für 3,1 Milliarden Euro die Mehrheit an ProSiebenSat.1 von einem Konsortium unter Führung des Medienunternehmers Haim Saban erworben.

Artikel vom 04. Februar 2013

Autor: Dr. Jörn Krieger / Bild: ProSiebenSat.1

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