Fotos: © RTL
In der neuen Castingshow "Mission Hollywood" (ab 8. Juni, 20.15 Uhr, RTL) sucht Til Schweiger unter zwölf Kandidatinnen die beste Nachwuchsschauspielerin. Der Siegerin winkt ein Managementvertrag mit Erwin Stoff (u.a. Agent von Keanu Reeves) und eine Rolle in der "Twilight"-Fortsetzung "New Moon – Biss zur Mittagsstunde". Im Interview mit TV DIGITAL verrät Schweiger alles über brenzlige Castingsituationen, die Kandidatinnen und die Besetzungscouch.
TV Digital: Sie suchen in der Show neue Schauspielstars. Womit kann man Sie für sich gewinnen?
Til Schweiger: Mich kann man mit einer tollen darstellerischen Leistung beeindrucken. Überzeugt bin ich, wenn ich vergesse, dass da ein Schauspieler steht, und ich denke, dass ist die Figur, die ich suche. Außerdem bin ich jedes Mal überrascht, wenn jemand ins Casting reingeht und locker sein Ding spielt! Das konnte ich selber nie.
TV Digital: Warum denn das nicht?
Til Schweiger: Ich bin immer total nervös und angespannt. Zum Glück bin ich in Deutschland so bekannt, dass ich nicht mehr zu Castings gehen muss.
TV Digital: Und wie läuft das in den USA für Sie ab?
Til Schweiger: Da bekommen Schauspieler oft den Text erst beim Vorsprechen. Das nennen die "Cold Reading". Ich finde das schwachsinnig. In Deutschland hat man einen Spielpartner - das ist viel besser.
TV Digital: Was war Ihr peinlichster Moment bei einem Casting?
Til Schweiger: In London habe ich 1996 bei Phillip Noyce für "Der Mann ohne Namen" vorgesprochen. Ich habe den Inhalt der Szene auf Englisch nicht verstanden. Der Typ hat mich so herablassend behandelt, dass ich kurz davor war, ihm ins Gesicht zu springen. Stattdessen bin ich gegangen.
TV Digital: War das Ihr letztes Casting als Schauspieler?
Til Schweiger: Nein, das war für "King Arthur" bei Jerry Bruckheimer. Es war der absolute Horror. Jerry saß da und hat keine Miene verzogen. Ich fand mich furchtbar. Na ja, ich hab die Rolle dann doch gekriegt.
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