Anzeige
Anzeige
TV DIGITAL
Interviews
Kult-Blondine Daniela Katzenberger im Interview mit TV DIGITAL
Fotos

Kult-Blondine Daniela Katzenberger im Interview mit TV DIGITAL / Foto: © VOX/99pro media/schokoauge

Zu ''Natürlich blond''

Daniela Katzenberger im Interview

''Daniela Katzenberger – natürlich blond'': Mit ihr begann 2010 der neue Hype um die Doku-Soaps. Einen Bestseller und über 1,3 Millionen Facebookfans später läuft nun die 4. Staffel: Daniela trifft Roger Moore auf dem Dresdner Opernball ("Er hatte butterweiche Hände!") und lässt sich in ein früheres Leben rückführen.

TV DIGITAL: Mit Ihren Sendungen haben Sie viele Leute überzeugt, die Sie ursprünglich blöd und billig fanden und jetzt Sympathien für Sie hegen. Freut Sie das?

Daniela Katzenberger: Ja, klar! Das war auch ein Grund, warum ich weitergemacht habe: Weil ich mir gedacht habe, die Leute kennen mich gar nicht. Natürlich wird man erst durch den Fleischwolf gedreht und alle sagen: Oh Gott, diese blöde feiste Blondine, was will die denn? Da habe ich mir gesagt: Jetzt erst recht. Und mit meinem Café Katzenberger habe ich gezeigt, dass man, obwohl man so geschminkt ist und so aussieht, doch ein bisschen was schaffen kann.

TV DIGITAL: Die Konkurrenz ist größer geworden: Mia Gray, Jill Kussmacher, Yoga-Jordan – befürchten Sie, die anderen Damen könnten Ihnen den Platz streitig machen?

Daniela Katzenberger: Nein, ich finde es sehr cool, dass sich auch andere Mädchen ins Fernsehen trauen. Ich habe ja den Zeitgeist selber erst geschaffen. Bei mir hat es zwei Jahre gedauert, bis Vox mir eine Sendung gegeben hat. Heutzutage bekommen viele, die im Fernsehen unterhaltsam sind, sofort eine Sendung. Das ist für mich, die eine der Ersten war, natürlich ein Kompliment. Ich gucke auch die anderen Sendungen und bin ein großer "Geissens"-Fan.

TV DIGITAL: Wie sehr haben Sie sich seit Ihren Anfängen im Fernsehen verändert?

Daniela Katzenberger: Schon sehr. Und wenn ich immer noch so aussähe wie am Anfang mit den tätowierten Stirnbrauen und dem Speck über der Hüfthose, wäre das schlimm. Aber es wird ja keiner im Fernsehen geboren. Und eine Jugend wäre uncool, wenn es nicht auch Jugendsünden gegeben hätte. Aber nach wie vor mache ich mir keinen Druck. Ich habe damals nie gesagt, ich will eine eigene Sendung: Es ist einfach so passiert.

TV DIGITAL: Vielen Dank, Daniela Katzenberger, für das Interview.

Artikel vom 16. Oktober 2012

Autor: Dirk Oetjen

Magazin-Themen 

Der Klick auf eine Kategorie führt Sie zur Übersicht aller passenden Einträge.

Anzeige