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Nina Bott im TV DIGITAL Interview und Burlesque Fotoshooting
Fotos

Nina Bott im TV DIGITAL Burlesque-Fotoshooting

"Ich kenne keine Tabus"

Interview mit Nina Bott

Ein ehemaliger Puff am Hamburger Steindamm – mit beweglichen Spiegeln an der Decke und Kamasutramotiven auf den Schranktüren. Lasziv räkelt sich eine junge Frau in Zimmer 44 auf dem Bett. Es ist die ehemalige Hamburger Meisterin im Windsurfen, heute Serienstar und Promi auf dem "Let's Dance"-Parkett: Nina Bott (32).

Exklusiv in TV DIGITAL zeigt sich die schöne Schauspielerin verführerisch wie nie – beim großen Fotoshooting im Burlesque-Stil (siehe Bildergalerie). Und im Interview gibt Nina sogar noch etwas mehr über sich und ihr Liebesleben preis.

TV DIGITAL: Warum dieses Shooting im Burlesque-Stil?

Nina Bott: Ich hatte riesige Lust darauf! Meine Friseurin, zugleich meine Freundin, ist eine bekannte Hamburger Burlesque-Tänzerin. Sie hat mich für das Shooting gestylt – und ist sogar auf einem Foto mit drauf. Außerdem passt das Thema zu "Let's Dance". Burlesque ist sehr nackig, aber auch sehr stilvoll.

TV DIGITAL: Wie genau definiert man Burlesque?

Nina Bott: Es ist ein erotischer Tanzstil. Einerseits fühlt man sich dabei ein bisschen verrucht, andererseits trug ich sehr edle Dessous, in denen ich mich nicht so nackt gefühlt habe. Insofern kein bisschen anrüchig. Übrigens gibt es auf der Hamburger Reeperbahn sehr tolle Bars – und in einer von ihnen, dem "Kings and Queens", tanzt meine Freundin. Von ihr weiß ich, dass man sich beim Burlesque zwar teilweise mancher Kleidungsstücke entledigt – und etwa langsam und sehr betont einen Handschuh auszieht –, es aber nichts mit Striptease zu tun hat. Burlesque entspricht einer sehr weiblichen Erotik. Häufig tanzen es Frauen, die nicht nur aus Haut und Knochen bestehen, sondern Brust und Po besitzen sowie eine schöne Taille. Es ist eine Ausdrucksform, mit der sich viele Frauen erotisch fühlen können. Nicht nur die Magermodels.

TV DIGITAL: Wer gut tanzt, ist angeblich auch gut im Bett. Richtig?

Nina Bott: Ich glaube, ja. Wer tanzt, muss aus sich herauskommen und mit sich und seinem Körper im Einklang sein. Wer sich traut, ausgelassen zu tanzen, traut sich wahrscheinlich auch im Bett ein bisschen mehr zu. Es geht darum, dass man hemmungsloser sein kann – egal, ob auf der Tanzfläche oder im Bett.

TV DIGITAL: Wäre Ihr Leben ein Film, wie hieße er?

Nina Bott: Keine Ahnung. Leider wäre er auch sehr dramatisch, es gab ja viel Auf und Ab in meinem Leben. Vielleicht wäre es eine Familienkomödie. Ich stehe mit beiden Beinen im Leben, bin sehr bodenständig – von all dem müsste dieser Film ein bisschen was enthalten. Ich bin jemand, die alles mitnimmt – inklusive vieler Fettnäpfchen. Momentan bin ich in einer Phase, in der ich mein Leben genieße, weil ich weiß, dass sich nichts planen lässt, sondern eher alles anders kommt als geplant.

TV DIGITAL: Den Eindruck, dass Sie in Fettnäpfchen treten, machen Sie aber nicht.

Nina Bott: Ich bin schon sehr tollpatschig, einfach immer etwas zu schnell. Mein Kopf ist zu schnell für meinen Körper – und dann passiert immer was.

TV DIGITAL: Was war Ihr Anspruch bei "Let's Dance"? Zu gewinnen – oder reichte es Ihnen, Dritte geworden zu sein?

Nina Bott: Das ist schon mehr, als ich erwartet hätte. Ich habe aber den Anspruch, mich immer zu verbessern und bin sehr ehrgeizig. Doch als Siegertreppchen-Typ sehe ich mich gar nicht. Zwar war ich auch einmal Hamburger Meisterin im Windsurfen, aber danach habe ich aufgehört, an Wettkämpfen teilzunehmen. Ich muss mich nicht mit anderen Menschen messen und die Beste, Tollste oder Schnellste sein.

Auf der nächsten Seite: Nina Bott über ihre Vorliebe zu Robert Pattinson

Artikel vom 10. Juni 2010

Autor: Mike Powelz; Fotos: Det Kempke für TV DIGITAL

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