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Er hat schon als Musiker ("Die Doofen"), Comedian ("RTL Samstag Nacht") und Autor ("Bekenntnisse eines Nachtsportlers") gearbeitet. Jetzt spricht der 42-Jährige in dem Animationsfilm "G-Force" (Kinostart: 15. Oktober 2009) Meerschweinchen Hurley.
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TV DIGITAL: Herr Boning, wenn Sie einen Tag lang tatsächlich in die Haut eines Tieres schlüpfen könnten, für welches Tier würden Sie sich entscheiden?
Wigald Boning: Irgendeinen Vogel sicher.
TV DIGITAL: Warum?
Wigald Boning: Die Erfahrung zu fliegen, die fehlt uns Menschen. Beim Schwimmen kann man sich ja notdürftig vorstellen, wie das denn so wäre. Aber Fliegen, die Erfahrung, die würde man ja doch ganz gerne mal machen. Also irgendeine Art Vogel, der in der Lage ist, lange Strecken gleitend zurückzulegen – ein Seevogel, vielleicht ein Tölpel.
TV DIGITAL: Sie sprechen im neuen Kinofilm "G-Force" das Meerschweinchen Hurley. Was war denn dabei die größte Herausforderung?
Wigald Boning: Das war für mich, der schon einige Synchronarbeiten hinter sich gebracht hat, insofern mal was Neues, weil die Rolle wirklich eine immense Bandbreite zwischen lautem panischen Geschrei und anrührenden sentimentalen Szenen, Geschluchze aber auch sehr schnellen Wechseln innerhalb eines Satzes beinhaltete. Da musste ich mich voll konzentrieren.
TV DIGITAL: Also Ihre emotionalste Synchronrolle?
Wigald Boning: Auf jeden Fall, ja!
TV DIGITAL: Haben Ihre Kinder den Film schon gesehen?
Wigald Boning: Nein, haben sie noch nicht. Aber ich habe ihn selber schon gesehen und bin mir sicher, dass er ihnen gut gefällt.
TV DIGITAL: Glauben Sie, dass Ihre Kinder jetzt ein Meerschweinchen haben wollen, wenn sie das gesehen haben?
Wigald Boning: (lacht) Wir haben eine Katze. Ich glaube, das verträgt sich nicht allzu gut.
TV DIGITAL: Haben Sie selbst denn je nähere Bekanntschaft mit einem Meerschweinchen gemacht?
Wigald Boning: Ja, ich hatte als Kind ein Meerschweinchen, und was mich besonders gefreut hat ist, dass es sich tatsächlich um ein Rosettenmeerschweinchen handelte, so wie Hurley auch ein Rosettenmeerschweinchen ist. Von daher hatte ich von vornherein einen besonders engen Bezug zu meinem Tier.
TV DIGITAL: Wie hieß denn Ihr Meerschweinchen?
Wigald Boning: Fridolin.
TV DIGITAL: Und war Fridolin ein ähnlicher Typ wie Hurley: ängstlich und aufgekratzt?
Wigald Boning: Er wurde im Laufe seines Lebens immer ruhiger. Ich glaube auch nicht, dass das ein besonders schlaues Tier war - selbst unter den Meerschweinchen. Und ansonsten habe ich auch wenige Anekdoten mit ihm zu vermelden. Fridolin existierte einfach vor sich hin. Aber ich habe ihn immer sehr lieb gehabt und der hatte sehr schöne seidige Rosetten, war halt ein Rosettenmeerschweinchen.
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