Regisseur James Cameron, am Set seines Films "Avatar"
Die Idee für "Avatar" hatte Cameron schon lange – aber die Technik hinkte seinen Visionen hinterher: "Eigentlich hatte ich diesen Film vor 'Titanic' geplant", sagt der Regisseur im Gespräch mit TV DIGITAL. "Im Frühjahr 1995 schrieb ich das Drehbuch für 'Avatar'. Es war immer mein Traum, diesen Film zu drehen. Es stellte sich für mich nie die Frage, ob ich ihn mache, sondern nur, wann. Der Zeitpunkt hing schlicht und einfach vom Stand der Technik ab."
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Um seine Visionen umzusetzen, musste Cameron nicht nur 14 Jahre warten, sondern auch geschätzte 300 Millionen Dollar Produktionskosten investieren.
Für den Dreh zu "Avatar" entwickelte Regisseur James Cameron, der mit Blockbustern wie "Der Terminator" (1984), "Aliens" (1986) und natürlich "Titanic" (1997) Kinogeschichte geschrieben hat, eigene Kameras und eine völlig neue Technik im sogenannten Motion-Capturing-Verfahren, bei dem Gestik und Mimik von Schauspielern auf computeranimierte Figuren übertragen werden.
Vereinfacht ausgedrückt: Camerons leichte, tragbare 3-D-Kamera ahmt die Funktionsweise der menschlichen Augen nach, indem zwei sich bewegende Linsen leicht unterschiedliche Blickwinkel der gleichen Szene einfangen und so den 3-D-Effekt erzeugen.
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