Jake Sully (Sam Worthington) nimmt am "Avatar"-Programm teil
Das Publikum tobte. Die rund 6000 Besucher auf der ComicCon in San Diego waren begeistert, als Regisseur James Cameron im Juli die ersten 20 Minuten aus seinem Science-Fiction-Abenteuer "Avatar – Aufbruch nach Pandora" bei der weltgrößten Comic-Messe vorstellte. Bereits kurz danach überschlugen sich die Fan-Foren im Internet mit Vorschusslorbeeren für den neuen Kinohit des Regiestars: "Die Kreaturen sahen absolut echt aus. Ich habe schon nach ein paar Minuten vergessen, dass es sich um große, blaue Figuren aus dem Computer handelt. Diese Charaktere haben Persönlichkeit und Seele", schrieb ein Nutzer. Ein anderer twitterte sogar: "Glaubt mir: 'Avatar' wird das Medium Film für immer verändern."
Lesen Sie hier, welche neue Technik Cameron für den Dreh zu "Avatar" entwickelte
Vier Jahre Lang hielten die Gerüchte um "Avatar" halb Hollywood sowie Filmfans auf der ganzen Welt in Atem. Seit dem Produktionsstart im Jahr 2005 erwarteten viele nicht weniger von diesem Film als einen technischen Durchbruch, der dem Schritt vom Stumm- zum Tonfilm oder dem vom Schwarz-Weiß- zum Farbfilm gleichkommt. Sicher ist zumindest, dass Camerons Epos der wichtigste Film dieser Dekade ist – ein 3-D-Event, das dank revolutionärer Technik das Seherlebnis im Kino neu definieren wird.
Wer allerdings eine seelenlose Technologieschlacht erwartet, wird von "Avatar" überrascht. Der technikverliebte Cameron versteht sich nämlich in erster Linie als Geschichtenerzähler. Die Computer sind dazu da, seine Filmhandlung zu unterstützen.
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