Anzeige
Anzeige
TV DIGITAL
Vampire
Kristen Stewart und Robert Pattinson
Fotos

Fotos © 2009 Concorde Filmverleih GmbH

Doppel-Interview mit den "New Moon"-Stars

Kristen Stewart & Robert Pattinson

In "New Moon" (Kinostart: 26.11.2009), der Fortsetzung der "Twilight"-Saga fließen reichlich Tränen - und Robert Pattinson wird zur halb-sichtbaren Erscheinung. Im Doppel-Interview verraten er und seine Filmpartnerin Kristen Stewart, wie sie die Dreharbeiten erlebt haben.

TV DIGITAL: In "New Moon" erscheint Edward hauptsächlich in Bellas Gedanken. Wie wird das im Film aussehen? Werden die Fans auf ihren geliebten Edward verzichten müssen?

Robert Pattinson: Im Buch ist Edward eine Stimme in Bellas Kopf oder in ihren Träumen, aber das wäre ziemlich kitschig gewesen, wenn wir nur meine Stimme genommen hätten. Im Film haben wir das als Halluzinationen dargestellt, als halb-sichtbare Erscheinungen.

Kristen Stewart: Er erscheint, wie Bella sich an ihn erinnert, und nicht unbedingt, wie er wirklich ist. Aber da Edward in "New Moon" nicht verschwindet, können die Fans ihn auch nicht vermissen. Aber das Thema des Films ist, wie leer und dunkel die Welt ohne Edward ist.

TV DIGITAL: War "New Moon" eine größere Herausforderung für Sie als "Twilight"?

Kristen Stewart: Ich kann nicht sagen, dass der eine Film schwieriger war als der andere. "New Moon" ist wesentlich emotionaler, und das ist der größte Unterschied zwischen den beiden. Im ersten Film entdeckt Bella eine neue Welt und verliebt sich Hals über Kopf. Jetzt ist sie praktisch manisch-depressiv. Für mich als Schauspielerin war "New Moon" eine reifere Rolle. Bella ist älter und erwachsener und hat mehr Probleme denn je.

TV DIGITAL: "New Moon" ist zwar eine Fortsetzung, hat aber einen neuen Regisseur: Chris Weitz. Inwieweit ändert das den Ton des Films?

Robert Pattinson: Der Grund, dass dieser Film anders ist, liegt nicht nur an dem Regiewechsel. Die Dreharbeiten verliefen ganz anders, weil uns jetzt bewusst war, mit was für einem Phänomen wir es mit der "Twilight"-Fortsetzung zu tun hatten. Und weil ich jetzt nur eine Nebenrolle spielte. Ich habe erst drei Wochen nach Drehbeginn angefangen, und meine ersten Szenen waren die, in denen ich als Erscheinung auftauche und wo ich gerade mal ein Wort pro Woche sprechen musste. Das war der einfachste Job, den ich je hatte. Ich hatte praktisch drei Monate lang eine stressfreie Zeit. Mir tat nur Taylor (Taylor Lautner) leid, denn der ganze Druck lag jetzt auf seinen Schultern, denn er ist der Star in "New Moon". Meine wichtigen Momente als Edward spielen sich am Anfang und am Ende des Filmes ab, ansonsten spiele ich nur eine Nebenrolle."

Kristen Stewart: Beide Regisseure waren perfekt für den jeweiligen Film. In "Twilight" ging es um Impulse, fast tierische Instinkte, und Catherine Hardwicke hatte das wunderbar dargestellt. Und in "New Moon" sagen wir: "Nein, du bist ein Mensch, handele dementsprechend! Du bist für deine Entscheidungen selbst verantwortlich. Nichts ist einfach nur Schicksal, wo die Welt für dich entscheidet." In dieser Hinsicht ist ‚New Moon’ wesentlich intellektueller. Und Chris Weitz war genau richtig dafür. Er hat uns wesentlich mehr Zeit gelassen, was für die Dreharbeiten des ersten Film falsch gewesen wäre. Für "Twilight" brauchten wir jemanden, der uns einfach ins Wasser schmiss und sagte: "Schwimm jetzt!"

Artikel vom 23. Oktober 2009

Autor: Anke Hofmann

Anzeige
Specials-Themen 
Anzeige
Video