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Vampire

Robert Pattinson als Edward Cullen

Foto © 2009 Concorde Filmverleih GmbH

Der Vampir-Boom

Neue Helden mit Biss

Sie arbeiten als Ärzte, besuchen Bars und spielen Baseball. Vorbei sind die Zeiten, in denen Vampire als Horrorgestalten gefürchtet wurden. Die Blutsauger sind aus ihren Särgen gekrochen und leben an der Highschool oder auch beim Kaffeeklatsch den "American Way of Life". Genau das macht sie für Zuschauer und Leser besonders attraktiv.

Alle vier Bücher der "Twilight"-Saga haben die Bestsellerlisten gestürmt, der erste Kinofilm spielte bei einem Budget von 37 Millionen Dollar weltweit über 380 Millionen Dollar ein. Nun läuft mit "New Moon" am 26. November die heiß ersehnte Forsetzung an. Noch etwas länger müssen sich Fans der mit einem Golden Globe prämierte Hitserie "True Blood" gedulden. Die zweite Steffel wird im Frühjahr 2010 auf dem Sender 13th Street gezeigt. Vorher gibt es zur Einstimmung noch einen Serienmarathon der ersten Staffel. Wie haben es diese beiden Hits geschafft, das verstaubte Grusel-Genre so zu beleben, dass Vampire boomen wie nie zuvor?

Zunächst einmal steht in "Twilight" und in "True Blood" ein heißer, cooler Mann mit scharfen Zähnen im Mittelpunkt. Das größte Problem: Die beiden Vampire wollen sowohl das Blut als auch das Herz von der weiblichen Hauptdarstellerin gewinnen. Zum Glück sind in den neuen Gruselgeschichten auch die Frauen moderner geworden. Von ängstlichen wehrlosen Damen früher Vampirfilme haben sie sich zu selbstbewussten Frauen entwickelt. Aber können sie den Vampiren wirklich trauen? Wie lange schaffen es die Untoten, ihren Blutdurst zu unterdrücken?

Artikel vom 10. November 2009

Autor: Kristina Heuer

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