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Die Coaches Sascha Vollmer, Samu Haber, Nena, Max Herre und Alec Völkel.

Das sind die Coaches der dritten Staffel von "The Voice of Germany": Sascha Vollmer, Samu Haber, Nena, Max Herre und Alec Völkel (v. l.). - Foto © R. Hübner / ProSieben

Start der dritten Staffel

Hinter den Kulissen von ''The Voice''

Die dritte Staffel von "The Voice of Germany" startet mit zwei neuen Coaches. TV DIGITAL erlebte sie im Studio – und ist sicher: Die Show wird noch spannender. Unsere Favoriten stellen wir weiter unten vor.

Drei Akkorde, und schon reißt es die Zuschauer von den Stühlen. Dabei hat die Show noch gar nicht richtig begonnen, keines der Talente, um die es hier doch eigentlich geht, nur einen einzigen Ton gesungen. Die Coaches sind schuld daran, dass das Studio bebt. Sie rocken in einem Medley um die Wette. Nena beweist, dass ihr Hit "Oldschool, Baby" von 2002 immer noch groovt, The BossHoss brummeln ihr "Don’t Gimme That".

Doch es ist Samu Haber, Frontmann von Sunrise Avenue, der mit "Hollywood Hills" den größten Jubel auslöst. Die Macher der Sendung haben das ziemlich geschickt eingefädelt: Nach diesem Auftritt wird sich keiner mehr fragen, wer dieser Typ sein mag, der in einem der roten Jury-Drehsessel Platz nimmt. Auch wenn der Name des Finnen vielen (noch) nicht geläufig ist, kennen die meisten seine Stimme von Hits wie "Fairytale Gone Bad" oder "Welcome To My Life".

Die Besetzung von Samu Haber als Coach könnte sich als eine der besten Veränderungen in der dritten Staffel von "The Voice of Germany" (ab 17.10., 20.15 Uhr, ProSieben, siehe TV-Tipp rechts) herausstellen. Der Mann lässt nichts anbrennen. Wenn er ein Gesangstalent in seinem Team haben will, drückt Haber (37) den Buzzer und springt auf den Sitz, wo er bis zum Ende des Songs stehen bleibt: "Ich reagiere wie eine Fußballmutter, wenn ihr Sohn den Ball ergattert", sagt er auf Englisch zu TV DIGITAL. "Dann packt mich die Euphorie, und ich genieße einfach den Moment."

"The Voice" mit spannenden Neuerungen

Wer Haber in der Show sprechen hört, weiß, warum er Nachfolger des Iren Rea Garvey wurde: Ein sympathischer Akzent darf in keiner Castingshow fehlen. In ebenso charmantem wie holprigem Deutsch versucht Samu Haber, Talente mit einem "Komm zu Papa" für sich zu gewinnen. "Ich hatte Deutsch in der Schule, aber sie haben mich immer aus dem Unterricht geworfen", erzählt Haber.

Über die Familie seines deutschen Vaters und durch Krimiserien wie "Derrick" und "Der Alte" schnappte er trotzdem schon früh ein paar Sprachbrocken auf. Sein Humor und das blonde Haar lassen ihn wie eine erwachsene Version von Astrid Lindgrens Michel aus Lönneberga wirken. Und er hat eine Schwäche für Frauen: In den Drehpausen tauscht er immer wieder schelmisch Blicke mit den Mädels im Publikum aus.

Weniger energiegeladen, aber nicht minder sympathisch ist der zweite Jury-Neuzugang, HipHopper Max Herre (40). Wie sein Vorgänger Xavier Naidoo übernimmt er den Part des konstruktiven Kritikers, der ab und zu für einen Scherz gut ist. "Wenn der Vorhang fällt, sieh hinter die Kulissen", rappt er selbstironisch aus einem seiner Songs, als zur Überraschung aller plötzlich ein weißer Vorhang einen Kandidaten für Jury und Publikum unsichtbar macht. "So geben wir dem TV- und Studio-Zuschauer immer mal wieder die Chance, sich zu fühlen wie die Coaches", sagt Daniel Rosemann, Unterhaltungschef von ProSieben.

Ebenfalls neu: In den Battles können sich Coaches ausgeschiedene Talente aus anderen Teams schnappen. Und in den Liveshows treten jetzt Sänger aus unterschiedlichen Teams gegeneinander an. "Damit wollen wir sicherstellen, dass wirklich die besten Talente im Finale landen, und nicht 'nur' die Besten aus den Teams. Das könnte sogar dazu führen, dass ein Coach ohne Kandidat im Finale sitzt", sagt Rosemann.

Haben Nena und The BossHoss, im dritten Jahr in der Jury dabei, bessere Chancen? "Nein, sie sind im Nachteil", sagt Neuling Haber. "Max und ich sind mit maximaler Motivation zum ersten Mal dabei. Es ist, wie wenn du zum ersten Mal ein Mädchen küsst: das Höchste der Gefühle! Beim dritten Kuss denkst du doch eher: "Kenne ich schon'." Sehr frech und sehr lustig, dieser Samu Haber.

Unsere Favoriten: Stimmen für die Liveshows!

Auch in Staffel drei sorgen tolle Talente für gute Stimmung, Gänsehaut und große Emotionen. Sie haben bei den sechs Blind Auditions nur 90 Sekunden Zeit, um Coaches und Publikum zu überzeugen. Diese Stimmen sind wahre Highlights:

1. Debbie Schippers


Foto © R. Hübner / ProSieben

Drei Coaches ringen um die 16-Jährige aus Nordrhein-Westfalen, die mit "Brand New Me" von Alicia Keys alle verzaubert.

2. Judith van Hel


Foto © R. Hübner / ProSieben

Mit Reibeisenstimme singt die Münchner Ergotherapeutin (27) die Rocknummer "The Way I Tend To Be" von Frank Turner.

3. Nico Gomez


Foto © R. Hübner / ProSieben

Der Student (22) aus Euskirchen lässt mit dem Sommerhit "Blurred Lines" von Robin Thicke das Studio beben.

4. Romina Amann


Foto © R. Hübner / ProSieben

Die Sängerin (22) aus Blaubeuren beweist bei "Wild" von Jessie J so viel Kraft in der Stimme wie das Original.

5. Peer Richter


Foto © R. Hübner / ProSieben

Wenig Bühnenerfahrung, aber viel Gefühl: Der 18-Jährige aus Bad Oldesloe singt "Zu dir" von Mark Forster.

Artikel vom 16. Oktober 2013

Autor: Dirk Oetjen

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