Berlinale-Auszeichnung: Sandra Hüller überzeugt im Drama „Rose“

Ann-Kathrin Schaub
22.02.2026 um 09:30 Uhr
     | ©  IMAGO / PIC ONE
    Für ihre Hauptrolle im Historiendrama „Rose“ wurde Sandra Hüller mit dem Silbernen Bären ausgezeichnet. | © IMAGO / PIC ONE

    Für ihr Hauptrolle im Historiendrama „Rose“ ist Schauspielerin Sandra Hüller (47) mit dem Silbernen Bären ausgezeichnet worden. Es ist bereits ihre zweite Berlinale-Auszeichnung.

    Im Jahr 2004 bekam Sandra Hüller den Silbernen Bären als beste Schauspielerin für ihre Rolle im Drama „Requiem“ überreicht. Nun folgt ihre zweite Auszeichnung auf dem Internationalen Filmfestival Berlin - für ihr Mitwirken im Drama „Rose“ als beste Schauspielerin.

    In dem Film spielt Hüller eine Frau (Rose), die sich im 17. Jahrhundert in einem Dorf als männlicher Soldat ausgibt und darin die einzige Chance auf ein Leben in Selbstbestimmung sieht. Sie geht sogar eine arrangierte mit Suzanna, der Tochter eines Bauern ein. Als es plötzlich zu einem Unfall kommt, kommt die wahre Identität von Rose ans Licht.

    „Rose“ kommt im April in die Kinos

    Die Dorfgemeinschaft reagiert mit harter Strenge und verurteilt Suzanna wegen Beihilfe zum Betrug und Ehebruch zum Tod durch Ertränken. Rose soll enthauptet werden. Allerdings muss die Hinrichtung aufgeschoben werden, da Rose durch eine Vergewaltigung schwanger geworden ist. Während dieser Zeit beginnt sie, ihre Lebensgeschichte niederzuschreiben. 

    Regie führte der österreichische Regisseur Markus Schleinzer, der den Film in eindringlichen Schwarz-Weiß-Bildern inszenierte. Das Drehbuch entstand in Zusammenarbeit mit Alexander Brom. Als Inspiration für die Titelfigur diente beiden zahlreiche zahlreiche historisch dokumentierte Berichte über Frauen, die sich in Europa als Männer ausgaben. Das Histroriendrama „Rose“ soll im April in die Kinos kommen.

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