„Das perfekte Dinner“: Gast verweigert Bewertung – „Ist mir egal!“

Ann-Kathrin Schaub
03.03.2026 um 15:30 Uhr
     | © Screenshot Vox / RTL +
    Moritz (45) nimmt den chaotischen Dinner-Abend bei Gastgeber Eik mit Humor. | ©Screenshot Vox / RTL +

    „Das perfekte Dinner“ feiert 20-jähriges Jubiläum – das muss natürlich ordentlich gefeiert werden. In dieser Woche werden ehemalige Kandidaten und Kandidatinnen von Profiköchen unterstützt. Am Ende winkt eine Siegprämie von 10.000 Euro für den guten Zweck. An Tag zwei schwingt Hobbykoch Eik (54) den Kochlöffel.

    Kandidat Eik gehört fast schon zum Inventar des „perfekten Dinners“. Der 54-Jährige war bereits fünf Mal als Hobbykoch mit dabei – und der erste Gewinner im Jahr 2006. Sieg. Zu Ehren seiner TV-Geschichte hat er sein Treppenhaus in eine kleine „Dinner-Zeitreise“ verwandelt – mit Fotos, Zitaten und Erinnerungen an seine bisherigen Auftritte. „Es ist ein bisschen wie nach Hause kommen“, begrüßt er das Kamerateam freudig. Eines ist allerdings neu: Eik ist inzwischen in eine neue Wohnung gezogen - inklusive neuer Küche.

    Hier kocht er heute ausschließlich Rezepte, die er von Zuschauern und Zuschauerinnen zugeschickt bekommen hat. Los geht es mit einem Lachstatar, Grüner Soße und Brot. Im Hauptgang folgt „Rudis Boef pardon mit Beilagen von Tom und Miriam“ (Rindergeschnetzeltes mit Kartoffelgratin und Erbsenpüree). Zur Nachspeise gibt es „Mannis Mascarponekugeln“ an „Brigittes Halbgefrorenem“ mit Himbeerspiegel. Stammzuschauer wissen, dass es bei Eiks vergangenen Dinnern oft ein wenig chaotisch zugegangen ist – so auch diesmal.

    „Ich bewerte das Essen hier heute nicht. Ist mir echt egal“

    Das Kartoffelgratin für den Hauptgang landet nicht etwa bei den empfohlenen 180 Grad, sondern nur bei 80 Grad im Ofen. Das hat eine längere Wartezeit für die Gäste zur Folge, die das allerdings sportlich nehmen. Als der Gastgeber Moritz dann ungefragt einen Nachschlag servieren will, landet versehentlich die Grüne Soße statt des Erbsenpürees in der Mikrowelle, Beim Anbraten des Fleisches zieht so viel Rauch durch die Küche, dass Moritz lachend fürchtet: „Ich kriege hier gleich Lungenkrebs.“ Die Stimmung bleibt trotz Patzern ausgelassen. „Das ist wirklich komplett geisteskrank“, amüsiert sich Moritz. 

    Vor dem Dessert greift Eik noch zur Blockflöte und versucht sich an „Happy Birthday“ – eher schief als schön. Moritz findet trotzdem lobende Worte: „Das war das schönste Flötenspiel, das ich je gehört habe.“ Gunni hat schließlich ein Herz und hilft Eik beim Anrichten seines Desserts, das den meisten Gästen leider viel zu sauer ist. Moritz kommt schließlich zu einem Fazit, das den Fokus mehr auf das Ambiente als auf das Dinner legt: „Ich bewerte das Essen hier heute nicht. Ist mir echt egal, mir ist das Wurscht. War gut.“ Wie die anderen Gäste Eiks Abend bewerten, zeigt „Das perfekte Dinner“ heute um 19 Uhr bei Vox und vorab bei RTL +.