„Das perfekte Dinner“: „Glitschige Klöße“ und „angebrannte Rouladen“ – Finale in Berlin endet im Kritik-Hagel

Ann-Kathrin Schaub
13.02.2026 um 14:00 Uhr
     | © Screenshot Vox
    Steffi (32) serviert ihren Gästen ein deutsch-vietnamesisches Menü. Die Reaktionen fallen wenig positiv aus.  | ©Screenshot Vox

    Fünf Hobbyköche aus Berlin treten im Wettkampf um das beste Drei-Gänge-Menü gegeneinander an. An Tag fünf schwingt Kandidatin Steffi (32) den Kochlöffel.

    Zum Finale in Berlin will Steffi ihre Gäste mit deutsch-vietnamesischer Küche verköstigen. Ihr Drei-Gänge-Menü eröffnet die 32-jährige Hobbyköchin mit Frühlingsrollen, Sommerrollen und eine vietnamesische Suppe. Im Hauptgang folgen Rouladen, Rotkohl und Kartoffelklöße. Zum Dessert serviert Steffi Kaiserschmarrn und exotische Früchte. Weil sie in der Runde die größte Kritikerin war, haben ihre Mitstreiterinnen an den letzten Abend der Woche besonders hohe Erwartungen.

    Doch schon mit dem Aperitif sorgt Steffi am Tisch für enttäuschte Gesichter. Die vietnamesische Kaffeespezialität, die Steffi mit Amaretto verfeinert, kommt nicht gut an. „Ich war etwas überrascht, dass es etwas Warmes zum Aperitif gab. Es war mir zu süß, deswegen habe ich das nicht ausgetrunken“, gesteht Lela. „Ich hätte ihn nicht als Aperitif, sondern eher zum Dessert erwartet“, kritisiert Reva. Bis zur Vorspeise vergeht extrem viel Zeit.

    „Absolutes No-Go“

    „Bis zum ersten Gang war ich kurz vor der Ohnmacht“ gibt Dary zu. „Was ist in der Suppe?“, fragt Lela nach dem Servieren. „Das willst du jetzt noch wissen? Da ist eine ganze Menge drin. Ich denke nochmal drüber nach, was ich da alles reingeschmissen habe“, entgegnet Steffi unsicher. Für Lela ist diese Antwort ein „absolutes No-Go“. Geschmacklich überzeugt die Vorspeise wenig. Die Erdnusssoße ist Dary zu flüssig. Die Suppe zu wenig gewürzt. Lediglich die Frühlingsrollen kommen bei allen gut an. Der nächste Fauxpas folgt direkt im Anschluss. Steffis Rouladen kommen halb verbrannt aus dem Ofen, die Soße ist fast nicht mehr vorhanden. Zudem erinnert erst das Produktionsteam Steffi daran, die vegetarische Alternative für Reva zuzubereiten. 

    „Ich fand die Klöße ein bisschen glitschig“

    Die Klöße, die Steffi zu Rouladen und Sellerie-Schnitzel serviert, sorgen ebenfalls für Kritik. „Die hätten auf jeden Fall noch mindestens zehn Minuten im Wasser bleiben können. Die waren innen noch fast roh“, kritisiert Dary. „Ich fand die Klöße ein bisschen glitschig“, resümiert Marion. Lela hadert mit der langen Wartezeit: „Dadurch, dass ich sehr großen Hunger bekommen habe, konnte ich das nicht mehr genießen.“ Das Essen sei bereits kalt gewesen. Ob Steffi mit ihrem Final-Dinner trotz der vielen Pannen noch punkten kann und wie die Mitstreiterinnen ihren Abend bewerten, zeigt „Das perfekte Dinner“ heute um 19 Uhr bei Vox sowie vorab auf RTL+.