Fünf Hobbyköche aus Aschaffenburg treten im Wettkampf um das beste Drei-Gänge-Menü gegeneinander an. An Tag fünf bewirtet Kandidatin Antonia (29) ihre Gäste.
Küchenplanerin Antonia kocht am letzten Tag der Dinner-Woche in Aschaffenburg. Die 29-Jährige hat eine ausgeprägte Japan-Leidenschaft. Gemeinsam mit ihrem Partner war sie dort schon oft im Urlaub. Ihre Begeisterung für das Land will sie nun auch auf den Teller bringen und ihre Gäste kulinarisch mit auf eine Reise nehmen. Los geht es mit einem Fenchel-Orangen-Vanille-Salat mit Umeboshi-Hollandaise, einem japanischem Milchbrötchen und Algenbutter.
„Umeboshi ist eine in Salzlake eingelegte Pflaume – eigentlich Aprikose – wird aber Pflaume genannt. Das bringt eine Salzigkeit und eine Süße mit“, erklärt die Gastgeberin. Zum Hauptgang gibt es Mazesoba, eine japanische Ramen-Variante mit wenig Brühe und einem rohen Eigelb. Den süßen Abschluss ihres Menüs bildet ein Dreierlei: Frittierte Süßkartoffel, Bayerisch Creme mit Miso (japanische Würzpaste) und Hojicha-Eis (Gerösteter Grüntee).
„Man kann sich total überraschen lassen und wie sie es schreibt, gemeinsam eine Reise gehen“, staunt Hannes. „Ich freu mich total! Das wird so gut“, schwärmt Luna vorab. Doch Antonias japanisches Menü sorgt nicht bei allen für Jubelausbrüche. Besonders der Hauptgang spaltet die Gemüter. „Ich fand das in dieser Form total schön – gerade mit dem Eigelb, was man darunter mischen konnte“, lobt Hannes. „Es hat mir vielleicht ein bisschen Pfiff gefehlt. Es war mir ein Tick zu einfach“, kritisiert dagegen Ben.
Auch Lucia kann mit dem Gericht nur bedingt etwas anfangen: „Die Hauptspeise war für mich gewöhnungsbedürftig. Ich esse eigentlich nie rohe Eier.“ Und auch beim Dessert gibt es für die 63-Jährige Abzüge – die Bayerisch Creme trifft nicht ganz ihren Geschmack. Ob sich die Kritik auch in der Punktevergabe widerspiegelt und wer am Ende den Sieg holt, zeigt „Das perfekte Dinner“ heute um 19 Uhr bei Vox und vorab bei RTL +