„Das perfekte Dinner“: Gäste fassungslos: „Verstehe nicht, was sie den ganzen Tag gemacht hat“

Ann-Kathrin Schaub
05.02.2026 um 18:00 Uhr
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    Hobbyköchin Elena (37) setzt auf Hausmannskost - die Gäste sind wenig begeistert.  | ©Screenshot Vox

    Fünf Hobbyköche aus Nürnberg treten im Wettkampf um das beste Drei-Gänge-Menü gegeneinander an. An Tags vier schwingt Kandidatin Elena (37) den Kochlöffel.

    „Schmackofatz mit Gutzerle“ – unter dieses Motto stellt die vierte Gastgeberin der Woche in Nürnberg ihr Drei-Gänge-Menü. Während „Schmackofatz“ noch relativ leicht ins hochdeutsche übersetzt werden kann, klären die Gäste bei „Gutzerle“ auf: Damit gemeint ist eine „Kleinigkeit“. Und wie passt das zu Elenas Menü? „Dieses Extra ist in meinen Fällen eine Sache, die nicht unbedingt im Gericht hätte sein müssen, aber die das Gericht nochmal abrundet“, erklärt sie.

    Ihre Gäste dürfen sich heute auf echte Hausmannskost freuen. Los geht es mit einer Kürbissuppe und gebratenen Garnelen. Im Hauptgang folgt Schweinefilet, Knöpfle und Champion-Rahmsoße. Zum Dessert serviert Elena einen Schoko-Himbeer-Kuchen mit einem Limettengele. Bereits beim ersten Gang geraten die Gäste ins Stutzen. „Ich war ein bisschen enttäuscht. Die Raffinesse fehlte, es war mir ein bisschen zu einfach“, gesteht Martina.

    „Das hat man so in den 70er / 80er Jahren gemacht“

    Doch schon bei der Vorspeise kommen erste Zweifel auf. „Ich war ein bisschen enttäuscht. Die Raffinesse fehlte, es war mir ein bisschen zu einfach“, gesteht Martina. Musti, der eigentlich gar kein Fan von Kürbissuppe ist, kämpft sich Tapfer durch die Vorspeise. Doch die Sprossen auf dem Teller sind für ihn ungenießbar: „Die waren furchtbar!“ Kevin sieht das ähnlich: „Die hatten einen sehr starken Eigengeschmack und haben für mich gar nicht dazu gepasst.“ Geschmacklich schneidet der Hauptgang deutlich besser ab, doch auch hier fehlt den Gästen das Besondere. 

    „Ich finde Schweinelende in Rahmsoße – das hat man so in den 70er / 80er Jahren gemacht. Das finde ich einfach ein bisschen oldschool“, meint Martina. „Die Soße kam mir wie eine Fertigsoße vor. Sie war ein bisschen lasch“, kritisiert Musti. Auch der abschließende Schoko-Himbeer-Kuchen kommt Martina „zu einfach“ daher. Sie fällt ein scharfes Urteil: „Ich verstehe auch gar nicht, was sie den ganzen Tag über gemacht hat.“ Ob sich die Kritik am Ende auch in den Punkten der Gäste widerspiegelt, zeigt „Das perfekte Dinner“ heute um 19 Uhr bei Vox und vorab bei RTL +.