Auch nach seinem „Dschungelcamp“-Sieg sieht sich RTL-„Dschungelkönig“ Gil Ofarim weiter Vorwürfen ausgesetzt. Beim Nachspiel hakt Jan Köppen erneut nach.
Beim Wiedersehen nach seinem umstrittenen „Dschungelcamp“-Sieg betritt Gil Ofarim mit Blumenkrone die Party - doch die Stimmung ist spürbar frostig. Viele Ex-Mitcamper ignorieren ihn, eine herzliche Begrüßung bleibt aus. „Bauer sucht Frau“-Star Patrick bemerkt die angespannte Stimmung, fühlt sich aber nicht verantwortlich einzugreifen. Moderatorin Sonja Zietlow bezeichnet das Verhalten der Promis als „cringe“, während Jan Köppen etwas mehr Verständnis zeigt.
Gegen Ende des Nachspiels ist es dann Köppen selbst, der sich Ofarim erneut ins Kreuzverhör nimmt. Zunächst richtet er den Blick auf sich: Er habe viel nachgedacht und ärgere sich, dass er bestimmte Aussagen Ofarims im Camp - vor allem im Gespräch mit Simone - nicht direkt richtiggestellt habe: „Jetzt rede ich ganz kurz über mich, weil ich gerne auch etwas sagen würde. Und das sage ich nur für mich, aus mir heraus, weil ich natürlich auch viel über Dinge nachgedacht habe und mich darüber ärgere, dass ich Dinge, die du im Camp gesagt hast, vor allem auch im Gespräch mit Simone, nicht richtiggestellt habe.“
Dabei geht es um die angebliche Verschwiegenheitserklärung sowie um die Behauptung, Ofarim sei freigesprochen worden. Dieser stellt klar, dass er sich missverständlich ausgedrückt habe. Doch Köppen hakt nach und fragt, ob damit womöglich bewusst Zweifel gestreut werden sollten. Das weist Ofarim entschieden zurück. Es sei eine „unglückliche Wortwahl“ gewesen, betont er, und keinesfalls mit Absicht erfolgt.
Am Ende entschuldigt er sich für seine Aussagen und betont er habe sich nach seinem Klinikaufenthalt verändert und führe inzwischen ein anderes Leben. Zudem bedauert er, dass sich alles nur auf den Skandal konzentriere und andere Aspekte wie seine langjährige Karriere völlig in den Hintergrund gerückt seien.