Bloß nicht einschalten

„Die Gegenteilshow“: Daniel Boschmann geht fremd

14.04.2021 um 13:19 Uhr

Beim „Sat.1-Frühstücksfernsehen“ steht Daniel Boschmann morgens auf der Matte, jetzt muss er auch abends ran. Der Moderator stellt alles auf den Kopf.

„Ich freue mich überhaupt nicht, ich zähle lieber die Knubbel auf meiner Raufasertapete. Einschalten lohnt sich auch auf gar keinen Fall. Das ist die komplizierteste, ödeste Sendung der Welt. Langweilige Gäste. Schnarchige Spiele. Wunderschöner Moderator“, bewirbt Daniel Boschmann seine neue Show. Kann das sein ernst sein?

Natürlich muss hier umgedacht werden. Boschmann meint eigentlich das Gegenteil und hat damit das Prinzip seiner neuen Sat.1-Show schon erklärt. In einer Mischung aus Quiz- und Actionspielen treten zwei prominente Duos gegeneinander an, unter völlig verdrehten (und daher erschwerten) Bedingungen. Welche Promi-Gäste das mitmachen, steht noch nicht fest.

Was Teilnehmer (und Zuschauer) erwartet, ist also immer das Gegenteil von dem, was sie eigentlich erwarten würden. Na, schon einen Knoten im Kopf? Vorwärts ist rückwärts, rechts ist links, oben ist unten – nur eins bleibt wie gewohnt: „Frühstücksfernsehen“-Boschmann tut, was er normalerweise auch tut. Er moderiert. Nur eben nicht morgens, sondern zur Primetime. „Ich möchte, dass es sofort losgeht: Es wird bunt, laut, groß – ein Riesenspaß!“, und das meint Boschmann wirklich so.

„Die Gegenteilshow“: Drei Folgen ab Mittwoch, 26. Mai, 20.15 Uhr bei Sat.1