Wichtiger Mitarbeiter hat hingeschmissen.

Zoff bei „DSDS“: RTL produziert Casting-Show auf Sparflamme

15.01.2021 um 12:45 Uhr

Die neusten „DSDS“-Schlagzeilen haben ausnahmsweise mal nichts mit Ex-Skandal-Juror Michael Wendler zu tun. RTL hat bei seinem Casting-Show-Klassiker den Rotstift angesetzt.

Wie BILD erfuhr, soll es bei der aktuellen Staffel von „Deutschland sucht den Superstar“ nur noch zwei statt bisher vier Liveshows geben, was von RTL auch offiziell bestätigt wurde. Außerdem werden Halbfinale und Finale nicht wie gewohnt in den Kölner MMC-Studios gedreht. Der Sender weicht aus ins preiswertere Duisburg und spart dadurch erheblich an Produktionskosten.

Das dürfte DSDS-Dauer-Juror Dieter Bohlen kaum schmecken, dem schon das nicht enden wollende Wendler-Theater gehörig auf die Nerven gegangen war.  RTL distanzierte sich erst endgültig von Michael Wendler, nachdem dieser die festgelegten Lockdown-Maßnahmen zum Schutz von Menschenleben inmitten der Corona-Pandemie in einen national-sozialistischen Kontext gesetzt hatte und entfernte den Schlagersänger aus allen bereits fertig produzierten Folgen der Castingshow.

Den vielen Schlagzeilen zum Trotz sind auch die Einschaltquoten der 18. Staffel vergleichsweise schwach. Die letzte Ausgabe am Dienstag sicherte sich bei der wichtigen Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen nur 14,4 Prozent Marktanteil.

Zu den Querelen passt auch, dass Marc Orthen (42), seit fünf Jahren als Executive Producer bei RTL für die Show verantwortlich, seinen Job bei „DSDS“ hingeschmissen hat. Nach BILD-Informationen waren „unüberbrückbare Differenzen“ mit Kollegen ein Grund.

Quellen
  • BILD: https://www.bild.de/bild-plus/unterhaltung/tv/tv/dsds-sparmassnahmen-weniger-liveshows-und-produzent-weg-74878654.bild.html