Ach ja, und die Top Ten steht!

„Germany’s Next Topmodel“: Shooting im Horrorhaus – und Twitter lacht darüber

16.04.2021 um 10:26 Uhr

In der elften Folge „GNTM“ ging es um den Einzug in die Top Ten. Das war aber fast egal, zumindest den Twitter-Usern. Dort spottete man über die Qualität der Model-Fotos und die Wahl der Shooting-Location.

Schon lange vor der Entscheidung war die Twitter-Bubble ganz aus dem Häuschen, weil Heidi die Mädels ins Mörderhaus „entführte“, für ein spektakuläres Fotoshooting. Man fuhr nach Beelitz-Heilstätten. Bekannt ist der verlassene Krankenhauskomplex für seine schaurige Vergangenheit geprägt von Serienmörder, Unfällen und Geschichten um paranormale Aktivitäten. 2008 wurde hier auch ein Model ermordet – von einem Fotografen, der die Heilstätten als Kulisse nutzte. Interessante Location-Wahl für eine Show, die Models castet. Aber der Lost-Place-Hintergrund war im Grunde nur ein netter Nebeneffekt. Denn fotografiert wurde von Kristian Schuller dann doch vor einfarbigen Leinwänden, von den Heilstätten sah man auf den Fotos: nichts.

Hätte man auch im Studio shooten können, fanden die Twitternden. Dann wären vielleicht auch bessere Bilder entstanden?

Die Top Ten von „Germany’s Next Topmodel“ 2021

Abgesehen vom Shooting sorgte Kandidatin Ashley kurz für Aufregung. Weil sie Dascha „vulgär“ nannte, was Elisa weitertrug, die Ashley dann zur Rede stellte (endlich mal wieder ein kleiner Staffelstreit). Aber auch, weil sie überlegte, „Germany’s Next Topmodel“ zu verlassen. Beinahe wäre es dann also doch passiert und die Top Ten hätte sich von selbst (und ohne Heidi-Entscheidung) ergeben. Es kam aber anders, Ashley blieb doch und Modelmama Klum bekam endlich ein wenig Kontrolle über ihren Modelcast zurück.

Die nutzte Heidi Klum dann auch und schickte Larissa nach dem Haute-Couture-Lauf heim. „Ich bin trotzdem mega glücklich, dass ich hier dabei sein konnte. Das hat alles seine Gründe. Es sollte nicht klappen mit der Top Ten“, sagte die Rausgewählte und wirkte wenig überrascht von der Entscheidung (genauso wie die Twitter-Gemeinde).