Die Geduld des Modedesigners ist am Ende

"Es ist ein Albtraum": Guido Maria Kretschmer über seine Corona-Situation

04.03.2021 um 23:26 Uhr

Durchhalten, mitmachen - gerade, wenn es immer schwieriger wird: Für den Modedesigner und Moderator Guido Maria Kretschmer ist die Corona-Pandemie besonders belastend, selbst wenn er zur Vernunft aufruft. In einem Gespräch offenbart er nun seine durchaus pessimistischen Ansichten zur Situation.

Doch zunächst das Positive

Laut "t-online" das Erste, was er machen möchte, wenn Corona endlich "vorbei" ist? Ein gesetztes Abendessen mit zwölf Freunden genießen. Gemeinsam essen und kochen, ohne vorher einen Schnelltest machen zu müssen. Normal miteinander umgehen, sich umarmen, gemeinsam lachen. Für ihn sei das wichtiger als alles andere. "Nicht mehr isoliert sein, nicht mehr allein sein. Das fände ich toll."

Doch ein Ende ist für den Modemacher bislang noch nicht in Sicht. Der Grund dafür? Die Mutationen, die langsame Impfkampagne, die fehlenden Schnelltests. Außerdem steigen parallel täglich die Fallzahlen. Auch klagt Guido über die teilweise zu spät verschickten Impfbenachrichtigungen. "Wir kommen auch einfach an die Grenzen der Digitalisierung Das zeigt, dass einige Dinge vielleicht nicht richtig laufen. Ich hoffe einfach sehr, dass wir das alles bald überstanden haben.

Doch gleichzeitig sorgt er sich um seine Mitmenschen. Es sind einfach so viele Menschen gestorben. So viele Menschen leiden schlimme Ängste, so viele Menschen sind einsam gestorben. Meine kleinen Welpen kennen Menschen nur mit Maske. Die sind ein Jahr alt. Es ist so eine irre Welt, in der wir gerade leben.", fügt Kretschmer hinzu. 

Im Gespräch mit sehnt sich der 55-jährige offen nach einer klaren Perspektive für die Zukunft. Viele positive Gedanken scheint er bezüglich der Situation nicht zu haben: "Ich würde mir wünschen, dass einer das Licht anmacht und sagt: Schaut mal, da ist der Weg. Wenn wir den alle gehen, dann ist ein Ende in Sicht. So was fehlt. Ich bin mir sicher, dass es Leute gibt, die so etwas könnten."

Hoffen wir also gemeinsam, dass Guido bald sein Abendessen mit Freunden genießen kann!