Da ist die Handlung ganz egal

Johnny Depp im „Tatort“ Ludwigshafen? Twitter explodiert!

11.04.2021 um 22:22 Uhr

Kurz nachdem der „Tatort Ludwigshafen“ heute Abend Fahrt aufgenommen hatte, ging es bei Twitter auch schon los. Ist das Johnny Depp, der da an der Seite der Kommissarinnen Lena Odenthal und Johanna Stern in "Der böse König" mitspielt? Der Verdächtige Anton Maler sorgte bei den Zuschauern für Verwirrung – oder zumindest für rege Fantasie. Dargestellt wurde er natürlich nicht vom Hollywood-Star Johnny Depp, sondern vom österreichischen Schauspieler Christopher Schärf. Nach diesem Tatort dürfte er einen Spitznamen mehr haben.

Die Handlung des Tatorts war dann in den Twitter-Kommentaren auch eher nebensächlich. Die Johnny-Depp-Vergleiche wurden zu einer Art Wettbewerb. Die Kommentatoren übertrafen sich mit Gags und Anspielungen.

Der 42-jährige Christopher Schärf, den Krimi-Fans schon aus "Die Toten vom Bodensee" oder aus "SOKO Wien" kennen, dürfte sich über den Vergleich mit dem Hollywood-Star freuen. Immerhin liegen Johnny Depp die Frauen und Männer haufenweise zu Füßen und er ist trotz aller Skandale ein verdammt guter Schauspieler. Allerdings melden einige Zuschauer augenzwinkernd Zweifel an dem Vergleich an.

Wer weiß? Vielleicht sehen wir Christopher Schärf nach diesem Abend irgendwann in einer deutschen Neuverfilmung von „Fluch der Karibik“ oder „Edward mit den Scherenhänden“. Zumindest als Johnny-Depp-Double geht er offensichtlich durch. Einige wenige Rückmeldungen gab es dann über das Aussehen hinaus auch noch zur Handlung und zum Talent des Schauspielers. Im Großen und Ganzen war man wohl zufrieden mit dem Gebotenen.

Letzte Chance für Schlafmützen

Wer Johnny Depp… sorry… Christopher Schärf im Tatort Ludwigshafen verpasst hat, hat noch die Chance, den Krimi in der ARD-Mediathek abzurufen. Dort steht er noch sechs Monate zur Verfügung. Darum geht es: Ein Ludwigshafener Kioskbetreiber wird brutal erschlagen. Es sieht nach Raubmord aus – wären da nicht Münzen in der Luftröhre des Toten. Ein Signal für Lena Odenthal und Johanna Stern, dass es ein privates Motiv für die Tat geben könnte. Auf zwei Kunden des Kiosks konzentrieren sich ihre Ermittlungen.

Die Rolle des Anton Maler

Anton Maler wirkt charmant, kümmert sich rührend um seine kranke Exfreundin und gibt sich den Kommissarinnen gegenüber so übertrieben entgegenkommend, dass er schon wieder verdächtig wirkt. Jannik Berg dagegen wurde nicht nur mit der möglichen Tatwaffe gesehen, er versucht den Kommissarinnen auszuweichen und sät Misstrauen gegen Anton Maler. Zeugen und Verdächtige, die lügen und beschönigen, sind für Lena Odenthal und Johanna Stern nichts Neues. Diesmal aber haben sie den Eindruck, dass sie über das gewohnte Maß hinaus manipuliert werden sollen.

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