Der Tochter zuliebe könnte sie Deutschland verlassen

„Let’s Dance“: Plant Motsi Mabuse einen Umzug nach London?

23.09.2021 um 17:46 Uhr

Die „Let’s Dance“-Jurorin und Tänzerin zieht es scheinbar in Erwägung, Deutschland den Rücken zu kehren und nach Großbritannien zu ziehen. Der Grund dafür ist das Heranwachsen ihrer dreijährigen Tochter in Deutschland.

Schon seit über 20 Jahren lebt Motsi Mabuse in Deutschland, wo sie ihren Traum verwirklichte, Profitänzerin zu werden. Seit 2011 ist die gebürtige Südafrikanerin Teil der "Let's Dance"-Jury und begeisterte zuvor das Publikum schon als Tänzerin in der RTL-Show. Gemeinsam mit Ehemann Evgenij Voznyuk (37) wohnt sie im hessischen Kelkheim bei Frankfurt. Die Stadt mit knapp 30.0000 Einwohnern im Taunus gilt nicht unbedingt als multikulturelle Metropole mit einer großen Anzahl von People of Color - und genau das bereit der 40-jährigen Mutter Sorgen.

„Meine Tochter ist das einzige schwarze Kind in ihrer Kindergartengruppe und ich will nicht, dass das für immer so bleibt“, erklärte sie in einem Video-Interview mit der englischen Tageszeitung „Mirror“. Einen Umzug nach Großbritannien kann sich Motsi Mabuse daher gut vorstellen, wenn auch nicht sofort: „Ich weiß, dass Großbritannien sein eigenes Ding durchmacht und es viele schwere Probleme gibt, aber die Zahl der Menschen meiner Hautfarbe ist deutlich höher als in Deutschland.“

Die 40-Jährige Tänzerin, die in Eschborn eine Tanzschuile betreibt, pendelt regelmäßig aus ihrer hessischen Heimat nach London, wo sie auch in der Jury der BBC One-Show „Strictly Come Dancing“ sitzt, dem britischen Vorbild von „Let’s Dance“.  Vor Kurzem starteten wieder die Dreharbeiten für die kommende Staffel der Show, weshalb Motsi Mabuse immer wieder für einige Tage von ihrer kleinen Tochter und ihrem Ehemann Evgenij getrennt ist.

Wie konkret die Umzugspläne nach 20 Jahren in Deutschland aktuell sind, ließ Motsi Mabuse offen, aber sie machte auch deutlich, dass ihr der Abschied aus Deutschland nicht allzu schwer fallen würde: "Ja, das würde ich tun – aber schauen wir mal, was die Zukunft so bringt.“

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