Impro-Spaß von Jan Georg Schütte

Neue ARD-Serie: Bjarne Mädel als Killer in der Paartherapie

11.05.2021 um 22:35 Uhr

Ein ehemaliger Immobilienmakler, der plötzlich psychologische Ratschläge verteilt und Paartherapie mit Geld-zurück-Garantie anpreist? Passiert alles bald im Fernsehen und dieser Typ, der das macht, heißt Klaus Kranitz.

Paartherapeut Klaus Kranitz nimmt sich irren Geschichten und ungewöhnlichen Charakteren an. Sein Versprechen: Bei Trennung Geld zurück. Unterstützt wird der Therapeut vom nachdenklichen Auftragskiller Manni. So die grobe Handlung, der Rest ergibt sich, denn es handelt sich um eine neue Impro-Serie.

Therapie mit Improvisationstalent

Gerade wurde Schüttes jüngste Impro-Geschichte „Für immer Sommer 90“ mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet, da steht schon das nächste Projekt in den Startlöchern. Die Serie mit dem Arbeitstitel „Kranitz“ ist schon abgedreht und verspricht witzige Wendungen und einen hochkarätigen Cast. Neben Jan Georg Schütte selbst, der nicht nur hinter, sondern auch vor der Kamera wirkt und in die Titelrolle des Paartherapeuten schlüpft und Bjarne Mädel, der ihm als Auftragskiller dient, sind unter anderem Lisa Hagmeister, Günther Maria Halmer, Katharina Heyer, Charly Hübner, Aurel Manthei und Anna Schudt dabei.

Das Besondere am Format: Den Ablauf der Therapiesitzungen kannte nur Jan Georg Schütte. Die Schauspieler wussten vor Dreh zwar, welche Figuren sie spielen und kannten die Paar-Profile, ihre Reaktionen auf teilweise überraschende Storylines waren aber spontan.

Erst in der Mediathek, dann im TV

In den letzten Jahren hatte Jan Georg Schütte einige Impro-Filme realisiert: „Altersglühen – Speed Dating für Senioren“ (2014), „Wellness für Paare“ (2016), „Klassentreffen“ (2019) und 2020 sogar den „Tatort: Das Team“. Mit „Kranitz“ adaptiert er nun die ARD-Hörspielserie „Paartherapeut Klaus Kranitz – Bei Trennung Geld zurück“, die er mit Wolfgang Seesko entwickelte und für die er auch schon Bjarne Mädel als Killer Manni engagierte.

Die Serie wurde in neun Drehtagen in Hamburg produziert. Ein Sendetermin hat die ARD noch nicht bekanntgegeben. Klar ist aber schon, dass die Serie zuerst in der Mediathek landet, die TV-Ausstrahlung findet nachgelagert statt.