"Hartz, Rot, Gold": So hart ist es in Köln und St. Augustin

Mit zwei neuen Folgen kehrt die Sozialreportage "Hartz, Rot, Gold - Armutskarte Deutschland" auf RTL ZWEI zurück. Im Mittelpunkt stehen die besonders von Armut betroffenen Städte Köln-Mülheim und St. Augustin. Das RTL ZWEI-Team porträtiert die Bewohner der nordrhein-westfälischen Städte und begleitet sie bei der Bewältigung ihres Alltags.

Persönliches aus St. Augustin

Die Reihe startet heute mit einer neuen Folge aus der Ankerstaße in St. Augustin. In diesem Plattenbau lebt Manu (38) im zwölften Stock. Er ist suchtkrank und obwohl er gerade einen Drogenentzug macht, kriselt es zwischen ihm und seiner Freundin Elvira. Das Geld reicht immer nur bis Mitte des Monats. Wie bei so vielen der 1600 Bewohner der Hochhaussiedlung, die sich von der Gesellschaft ausgeschlossen fühlen. Für Manu ist seine kleine Zweizimmerwohnung trotzdem ein Aufstieg, denn vorher lebte er Jahre lang auf der Straße.

Sozialer Brennpunkt Köln-Mülheim

In Köln-Mülheim, dem Stadtteil mit einer der höchsten Arbeitslosenquoten der Stadt, leben die beiden Cousins Mikel und Leandro. Sie träumen davon, Gaming-Stars zu werden, doch sie leben am Existenzminimum und Mikel hat auch noch über 20000 Euro Schulden. Seine Mutter könnte ihn wegen einer Rückzahlung vom Amt finanziell unterstützen. Und so könnte sie auch ihr Verhalten von früher wieder gut machen: Im Alter von einem Jahr gab sie ihren Sohn zur Oma. Kann ihr Mikel verzeihen?

Heute, am 24. November zeigt RTL Zwei die erste Folge "Hartz, Rot, Gold" aus St. Augustin um 20.15 Uhr. Eine Woche später am Dienstag, 1. Dezember, folgt die Fortsetzung aus Köln-Mülheim.

 

Veröffentlich am 24.11.2020