14 Stunden Flugzeit von Athen nach Berlin

RTL-Moderatorin erlebt Horrortrip und wütet: „Der letzte Drecksverein“

04.08.2021 um 17:39 Uhr

Für RTL-Moderatorin Lola Weipert entwickelte sich die Heimreise nach einer mehrwöchigen TV-Produktion in Griechenland zu einer wahren Odyssee, über die ausgiebig bei Instagram berichtete.

Von Athen aus wollte die Moderatorin der „TVNOW“-Kuppelshow „Temptation Island“ zurück nach Berlin fliegen, doch der Flug mit der britischen Billig-Airline Easyjet entwickelte sich zu einem Albtraum. Schon der Start verzögerte sich um mehre Stunden und nachdem der Flieger endlich einen freien Slot zum Abheben bekommen hatte, war die Reise auf der Startbahn schon wieder vorbei: Ein technischer Defekt verhinderte das Abheben.

Als der Flieger schließlich wieder startklar war, gab es auch schon wieder die nächst Hiobsbotschaft für Lola Weippert und die restlichen Passagiere an Bord. Aufgrund der massiven Verspätung würde die Crew auf Überstunden kommen, und dürfe daher maximal bis nach Venedig weiterfliegen. Eine Weiterreise am selben Tag nach Berlin sei offen. Wenn Passagier den Flieger verlassen wollen und Gepäck entladen werden müsste, wäre der Weiterflug ohnehin gecancelt, erklärten die beiden Piloten.

Soweit kam es dann nicht, aber nach langen acht Stunden an Bord ohne Essen und Trinken lagen die Nerven bei der 25-Jährigen offenbar blank.  Die dringen benötigte Verpflegung ließ trotzt Ankündigung weiter auf sich warten und als es dann endlich frisches Wasser für die Passagiere gab, sollten sie das dann auch noch selbst bezahlen. Danach platzte Weippert der Kragen.

Die Airline beschimpfte sie aus verständlichen Gründen als "der letzte Drecksverein". Es seien Kinder, Erwachsene und auch ältere Menschen an Bord gewesen, die über zehn Stunden nichts zu essen bekommen hätten. Für Weippert ein Unding: "Leute, zehn Stunden sitzen wir in diesem Flieger und ihr bekommt es nicht mal geschissen, dass wir dieses Wasser kostenlos kriegen?! Das ist so ein ekelhaftes Verhalten und ich muss mich wirklich zusammenreißen, dass ich nicht alle schlimmen Schimpfworte äußere, die ich in mir trage. Weil ich finde, das ist so verachtend, das ist so ekelhaft." Mit Easyjet will die Moderatorin in Zukunft definitiv nicht mehr auf Reisen gehen.

Mittlerweile hat auch ein easyJet-Sprecher Stellung zu den Vorwürfen genommen: "Unsere Crew hat alles dafür getan, die Auswirkungen der Verspätung für unsere Kunden so gering wie möglich zu halten und hat mehrmals kostenlose Erfrischungen angeboten. Die Sicherheit und das Wohlbefinden unserer Kunden und unserer Crew haben für uns höchste Priorität."