Bei „Unbreakable“ sollen Promis „durch die Hölle gehen“

RTL schickt angeknackste „Psycho-Promis” ins Bootcamp

16.06.2021 um 11:42 Uhr

RTL plant mit „Unbreakable“ ein neues TV-Format, in dem Promis mit psychischen Problemen professionelle Hilfe bekommen, um wieder zu sich selbst zu finden.

Trotz aller Umstrukturierungen zu einem familientauglichen Qualitätsprogramm setzt RTL also weiterhin auf seinen großen Trumpf der Vergangenheit: Trash-TV!

In der neuen Reality-TV-Show dürfen Promis einen Seelen-Striptease hinlegen, der für fette Schlagzeilen sorgt.  Bei „Unbreakable“ sollen 10 Prominente in den „härtesten Wochen ihres Lebens einmal durch die Hölle gehen, um wieder zu sich selbst zu finden.“ Diese Grenzerfahrung soll sie unzerstörbar - also unbreakable machen, schreibt der Sender.

Wie genau das funktionieren soll, hat RTL noch nicht verraten. In einer Art Bootcamp sollen militärisch ausgebildete Trainer den Kandidaten helfen, ihre „Stolpersteine“ aus dem Leben zu räumen, schreibt BILD. Heißt im Klartext: Der Patient wird gebrochen, damit er dann, wenn er ganz unten ist, wieder psychisch aufgebaut werden kann. Übrigens eine beliebte Erziehungsmaßnahme in Straflagern.

Cathy Hummels hat bereits abgesagt

Die Suche nach Promis, die ihre psychischen Probleme unbedingt zur Schau stellen wollen, läuft nach Informationen von BILD bereits auf Hochtouren. Prominente mit Suchtproblemen aller Art, Essstörungen oder posttraumatischen Belastungen sollen herzlich willkommen sein. Auf der Wunschliste von RTL sollen angeblich Schauspielerin Mirja du Mont (45), Moderatorin Milka Loff Fernandes (40), Schauspielerin Mimi Fiedler (45) oder Moderatorin Cathy Hummels (33) stehen. Hummels soll dem Format aber bereits eine Absage erteilt haben.

Wir erinnern uns: Erst vor wenigen Tagen wurde – völlig zurecht - von Sat.1 das Format „Plötzlich arm, plötzlich reich“ abgesetzt, weil Kinder mit psychischen Problemen vor dir Kamera gezerrt werden sollten. Bei psychisch gestörten Erwachsenen sieht RTL scheinbar kein Problem – sie sind ja schließlich "freiwillig" dabei.

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