Klavier statt Knarre!

„SOKO Wien“: Major Carl Ribarski geht und macht jetzt Musik

24.01.2021 um 12:03 Uhr

Die letzte Klappe ist schon gefallen. Voraussichtlich im Herbst werden wir Major Carl Ribarski (Stefan Jürgens) zum letzten Mal in der SOKO Wien sehen. Er hängt seine Lederjacke an den Nagel und widmet sich nach 14 Jahren verstärkt der Musik. Von seinem Hof in der Prignitz sendet er Konzerte aus dem „Klang.Stall“ und will möglichst bald auf Tour gehen.

„Ich gehe mit einem weinenden Auge“, sagte Schauspieler Stefan Jürgens vor ein paar Tagen im ORF-Talk mit Vera Russwurm. Kein Wunder, denn er stand 14 Jahre lang im Mittelpunkt der Serie „SOKO Wien“. Jetzt will er mal wieder „was anderes machen“.

In Veras Sendung spielte und sang er auch seinen Song „Was zählt“ vom gleichnamigen Album. „Das ist ein Album über meine Werte“, verrät er. Überhaupt ist Stefan Jürgens weit gefühlvoller und nachdenklicher als die oft coole und unnahbare Figur des „Major Carl Ribarski“, wie nicht zuletzt seine Texte verraten, die er alle selbst schreibt.

Pandemiebedingt musste Stefan Jürgens in den vergangenen Wochen seine Kunst digital anbieten. In Prignitz hat er sich eine Studiobühne aufgebaut. Unter dem Motto „Lieder aus Freilandhaltung“ trat er dort schon mit Gästen wie Torsten Sträter, Stefan Stoppok und Sofia Portanet auf. Die Show ist eine Mischung aus Poetry Slam, Stand-Up-Comedy und Musik. Die Videos sind „on demand“ bei Vimeo erhältlich. Stefan Jürgens wollte eigentlich im Februar mit einer Tour starten. Wegen Corona muss das aber wohl noch warten.

Carl Ribarski geht zum Friseur

Während des Lockdowns war der Schauspieler und Musiker nicht nur kreativ, sondern auch genervt – und zwar von seiner Frisur. Nach drei Monaten habe er in den Spiegel geschaut und gesagt: „Wer ist der Kerl da im Spiegel?“. Die Haare sind jetzt kurz. Das werden wir dann demnächst auch in der SOKO Wien zu sehen bekommen.

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