Kein Grund zur Freude: Untote im Vergnügungspark! Unser Tipp des Tages.

Mitarbeiter des Tages: Woody Harrelson als cooler Zombiekiller

29.07.2021 um 14:16 Uhr

Es kommt, wie es in diesem Genre immer kommen muss: Ein böses Virus hat gewütet und unsere schöne Erde ist fast nur noch von Zombies bewohnt. Die wenigen, die dem grausigen Schicksal ihrer Nachbarinnen und Nachbarn entgangen sind, müssen sich irgendwie durchschlagen. Dazu braucht es Glück, starke Nerven und möglichst viele Schusswaffen.

Unter der Leitung des furchtlosen Draufgängers Tallahassee, umwerfend gespielt von Woody Harrelson, reist eine kleine Gruppe von jungen Leuten durchs Land. Columbus (Jesse Eisenberg) will zu seiner Familie im Hunderte Meilen entfernten Ohio, denn er hofft, dass Mom und Dad noch wohlauf sind.

Der so geschmacklos-lustige wie splatter-affine Horrorfilm hat zwei absolute Höhepunkte. Da ist einmal der blutige Kampf unserer Helden gegen eine Armee von Untoten, der sich in einem verlassenen Vergnügungspark abspielt. Und durchaus als „leise Kritik“ gegen die oberflächliche Kultur der Amerikaner verstanden werden kann. Zum zweiten treffen die Reisenden, als sie eine scheinbar verlassene Villa im Nirgendwo betreten, auf den wie immer unfassbar trockenen Bill Murray. Der Star spielt sich selbst und hat sich hier vor der Apokalypse verkrochen. Passenderweise hat er sich zum Zombie umgeschminkt, getreu dem Motto „Bloß nicht Auffallen!“.

Zombieland macht Lust auf mehr. Leider fehlt vielen anderen Filmen aus diesem Bereich der Mut zur maximalen Selbstironie.