Sie fühlt sich als Künstlerin in der Pflicht

„Volle Kanne“: Kathy Kelly - Nach Corona brauchen wir Aufbau-Musik

15.04.2021 um 13:08 Uhr

Kathy Kelly ist das drittälteste Kind der „Kelly Family“. Sie arbeitet seit 20 Jahren auch als Solistin und war in den letzten Monaten trotz Corona enorm produktiv. Im Mai wird ein weiteres klassisches Solo-Album erscheinen und kürzlich hat sie zusammen mit dem Tenor „Jay Alexander“ ein Album auf den Markt gebracht. Wie es zu der Zusammenarbeit gekommen ist und warum sie die Songs so wichtig findet, hat die Sängerin jetzt bei „Volle Kanne“ erzählt.

Es war Modedesigner Harald Glööckler, der Kathy Kelly und Jay Alexander zusammenbrachte. Im Interview bei „Volle Kanne“ erzählte die Sängerin: „Ich kenne Harald Glööckler schon seit 2010 und er hat mich zu seinem Geburtstag eingeladen. Da war der Jay auch.“ Spontan hätten sie für Harald Glööckler „Halleluja“ gesungen. „Da wusste ich: Wow, der hat so eine kraftvolle Stimme wie ich. Dann haben wir zwei Konzerte gemacht und haben festgestellt, dass wir sehr gut zusammenpassen von der Stimme und der Persönlichkeit her und dass das sehr gut ankommt beim Publikum.“

Die Lieder sollen Hoffnung geben

Unter dem Albumtitel „ Unter einem Himmel“ sind 14 gemeinsame Songs erschienen. Einige davon sind Klassiker in neuer Interpretation, andere wurden speziell für die beiden geschrieben. Für Kathy Kelly sind die Songs auch Balsam für die Seele – in und vor allem auch nach der schweren Corona-Zeit. Sie sagte dazu: „Jay und mir ist bewusst, dass die Menschen in dieser Zeit - und wenn die Pandemie vorbei ist - Aufbau-Musik brauchen, Hoffnung und Kraft. Ich sehe es als meine Aufgabe an, den Leuten so viel Kraft zu geben, wie es geht. Ich glaube, es wird sehr viel Aufbauarbeit brauchen – für die Kinder, die Familien und Menschen, die Tote zu beklagen haben.“

Live-Konzerte gibt es aktuell noch nicht, aber sobald das wieder möglich ist, verspricht Kathy Kelly Open-Air-Konzerte mit Jay Alexander – passend zum Titel „Unter einem Himmel“. Bis dahin wird sie vielleicht den einen oder anderen Livestream anbieten. „Die ersten Streams habe ich allein gemacht mit dem iPhone. Da durfte keiner zuhause sein. Beim zweiten Stream hat mein Sohn mich mit der Technik ausgestattet und beim vierten Stream waren wir schon ziemlich professionell – auch vom Sound und der Beleuchtung her. Die Fans waren auch super-happy damit“, so Kathy Kelly. Wir sind gespannt, was uns da noch erwartet. 

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