Böses Blut

Wolfsland: Persönlicher Fall für Yvonne Catterfeld als Viola Delbrück

02.12.2021 um 14:13 Uhr

Im inzwischen neunten Kriminalfall für Kommissarin Viola Delbrück (Yvonne Catterfeld) und Burkhard „Butsch“ Schulz (Götz Schubert) wird es heute sehr persönlich. Butsch wird beschuldigt, eine Frau vergewaltigt zu haben. Wenig später gerät er sogar unter Mordverdacht. „Ich werde verarscht“ ist seine knappe Zusammenfassung der Situation. Doch mit Lässigkeit kommt er nicht weiter. Langsam, aber sicher zieht sich die Schlinge immer enger ums einen Hals und nur Viola setzt sich noch für ihn ein.  

Ein Freund aus Jugendtagen

In dieser Wolfsland-Episode habe ich versucht, Krimi, Thriller und letztlich auch Drama miteinander zu verweben“, erklärt Regisseur Alexander Dierbach. Eine besondere Rolle in der Geschichte spielt Jugendfreund Juro Schwarzbach (Uwe Preuss), der Butschs Ex-Frau Thea (Sabine Vitua) besucht. „Die eigentlich tragische Geschichte der Figur Juro wird zum Erdbeben für die Hauptfiguren der Reihe. Es geht um bedingungsloses Vertrauen, um Rache und unerfüllte Lebensträume“, so Dierbach.

Butsch und Viola als Team

Schon seit Beginn der Krimi-Reihe steht die Beziehung zwischen Butsch und Viola, die der sture Kommissar beharrlich „Kessie“ nennt, im Mittelpunkt und wird immer miterzählt. Diesmal ist sie nicht nur Gegenstand der Ermittlungen, sondern auch der einzige Rettungsanker für Butsch.

Hauptdarstellerin Yvonne Catterfeld beschreibt das Verhältnis der beiden so: „Sie sind sich nah und brauchen sich. Mal gehen sie einzeln und einsam ihre Wege, mal klammern sie sich aneinander. Es bewegt sich zwischen Spannung und Entspannung. Mal hilft der eine oder der andere seinem Partner aus einer Notlage. Es ist aber inzwischen auch eine Art Co-Abhängigkeit entstanden.“

„Wolfsland – Böses Blut“ läuft heute, 2. Dezember 2021 um 20.15 Uhr im ERSTEN. Die Folge ist bereits in der ARD-Mediathek abrufbar.

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