Aaron Heidtke hat es auf seiner neuen Schule nicht leicht. Während seine Eltern eine Farm in Südafrika betreiben, muss er weit entfernt auf ein Internat gehen, in dem strenge Regeln herrschen.
Aaron (13), sein Bruder Samuel (16) und Schwester Emily (7) wachsen mit ihren Eltern Marie und Olaf Heidtke auf einer abgelegenen Farm in Südafrika auf. Eine Schule gibt es in der Nähe nicht, deshalb müssen die Kinder in ein weit entferntes Internat. Während Samuel in seiner Schule bereits Freunde gefunden hat und gut zurechtkommt, tut sich sein jüngerer Bruder deutlich schwerer. Auf Aarons Schule herrschen strenge Regeln.
Bei Nichteinhaltung drohen den Schülern Strafen – beispielsweise muss die Schuluniform bis abends getragen werden oder der Familienbesuch am Wochenende fällt aus. „Unsere Handys werden uns abends um sechs Uhr weggenommen“, erzählt er. „Wer sein Handy da nicht reingepackt hat, dem wird es weggenommen für zwei oder drei Wochen.“
Seit drei Monaten besucht Aaron das Internat nun schon – inzwischen bereut er die Wahl seiner Schule sehr. „Es ist ein dämliches Scheiß-Internat!”, sagt er. Das Heimweh ist groß und Freunde hat er hier noch keine gefunden. Am Wochenende will er seinen großen Bruder um Rat fragen. Der 16-Jährige fährt allerdings nur noch einmal im Monat nach Hause. Auch Aaron soll sich in Zukunft daran gewöhnen.
Dass ihr Sohn Heimweh hat, merken seine Eltern. Doch Mama Marie findet: „Ich denke, dass es für Aaron – um sich zuhause zu fühlen – besser ist, wenn er mal ein Wochenende in der Schule verbringt.“ Wie Aaron auf diesen Vorschlag reagiert und ob er sich mit seiner neuen Schule doch noch anfreunden kann, zeigt „Goodbye Deutschland“ heute um 20.15 Uhr bei Vox und vorab bei RTL +.