Familie Thiel zieht es nach Dänemark. Der Plan: Weg von Hartz IV – rein in die Selbständigkeit. Andreas (36) will zukünftig mit Angeln sein Geld verdienen. Ehefrau Doreen (33) hat mit Fischen nur wenig am Hut. Die Auswanderung macht sie ihrem Mann zuliebe mit, doch schon kurz nach der Ankunft kämpft die Familie mit finanziellen Problemen…
In Duisburg hat Familie Thil lange von Harz IV gelebt. Jetzt setzen sie alles auf eine Karte. Gemeinsam mit ihrer kleinen Tochter wollen Andreas und Doreen ihr Glück im Ausland versuchen und in Dänemark einen beruflichen Neustart wagen. Hier will Andreas Geld mit einem gepachteten Fischteich verdienen.
Sein Geschäftsmodell: Er kauft Fische, setzt sie in den Teich ein und Hobbyangler zahlen dafür, sie wieder herauszufischen. Ein einfaches Konzept, zumindest auf dem Papier. Um sein Geschäft anzukurbeln, macht Andreas im Winter Werbung mit einem Eröffnungs-Event. Zwar gibt es einige Teilnehmer, doch der Angelwettbewerb rechnet sich nicht – Andreas muss am Ende sogar 700 Euro draufzahlen.
Allein 2.000 Euro investiert Andreas in die Fische. Für Pacht von Teich und Ferienhaus fallen monatlich 2.500 Euro an. Das Startkapital von 5.000 Euro schmilzt schneller als erhofft. Und es kommt noch schlimmer: Während beim nahegelegenen Konkurrenz-Teich deutlich mehr Angler ihre Ruten auswerfen, bleibt es bei Familie Thiel ruhig.
Mit den wärmeren Temperaturen breiten sich außerdem Algen auf dem Fischteich aus. Das „Kraut“ mache das Angeln im Teich nahezu unmöglich, betont Andreas. Auch die abgeschiedene Lage des gemieteten Ferienhauses entwickelt sich zunehmend zur Belastungs- und Beziehungsprobe für die Thiels. Droht der Familie schon drei Monate nach der Auswanderung die Rückkehr nach Deutschland?
„Goodbye Deutschaland“: Montag um 20.15 Uhr bei Vox und vorab bei RTL +