Vor 20 Jahren wanderten Eva und Thomas Schimke gemeinsam mit ihren drei Kindern nach Schweden aus. Hier will sich die junge Arztfamilie ein eigenes Haus mit Garten leisten und neben der Arbeit mehr Zeit miteinander verbringen – so zumindest der Plan. Doch wie sieht die Realität aus?
Seit 20 Jahren leben die Schimkes nun schon in Schweden. In der aktuellen „Goodbye Deutschland“-Folge zieht die Familie Bilanz. Wie ist es ihnen nach der Auswanderung ergangen? „Wir haben das Haus per Telefon gekauft“, erinnert sich Thomas zurück. „Überleg mal, wie naiv wir waren“, ergänzt Eva. „Wir haben uns das Haus ja auch gar nicht von innen nur von außen angeguckt.“
Trotzdem fühlten sich die Schimkes auf Anhieb wohl in ihrem neuen Zuhause. An die langen dunklen Winter musste sich die Familie allerdings erst gewöhnen. „In den Wintermonaten schlafe ich länger und bin ein bisschen weniger aktiv. Im Sommer schlafe ich deutlich weniger, da nutzt man automatisch dann auch viele Stunden am Abend. Das ist eine Anpassung, die ganz automatisch vonstattenging“, erzählt Thomas Schimke.
Bereut haben die Schimkes ihre Auswanderung nie. Im Gegenteil, wie Eva Schimke betont: „Wir fühlen uns hier total wohl, wir leben mitten in der Natur. Das Leben ist stressfreier und die schwedische Mentalität ist ganz anders als in Deutschland.“ Die Schweden seien weitaus „ruhiger“ als die Deutschen und nicht so „durchorganisiert“. „Man nimmt das Leben ein bisschen leichter und es ist nicht alles so kompliziert wie in Deutschland“, ergänzt Eva Schimke.
Nach wie vor leben die Schimkes mit zwei ihrer drei Kinder im Norden Schwedens und sind mit ihrem Leben sehr zufrieden. „Es kommt nicht so darauf an, wo man ist, sondern wie man ist“, resümiert Thomas. Was die Familie im Lauf der Zeit noch alles erlebt hat und wie die Bilanz von Familie Betz in Florida aussieht, zeigt „Goodbye Deutschland“ heute um 20.15 Uhr bei Vox und vorab bei RTL +.