Für Sternekoch Tim Mälzer wird die neue „Kitchen Impossible“-Folge zu einer echten Grenzerfahrung, die ihn fachlich und emotional an seine Grenzen bringt.
Dieses Mal muss Tim Mälzer bei „Kitchen Impossible“sogar gegen zwei Gegner antreten: Das österreichische Vater-Sohn-Gespann Helmut Rachinger und Philip Rachinger. Während es für die Rachingers nach Thailand geht, gerät Mälzer am österreichischen Attersee in Rage.
Was Tim Mälzer allerdings zu Beginn der Show nicht ahnt: Philip Rachinger ist inzwischen mit zwei Michelin-Sternen ausgezeichnet. Diese Information hätte seine Erwartungen vermutlich deutlich verändert. Schon die erste Challenge wirft ihn deutlich aus der Bahn. Er bekommt die schwarze Box serviert. Darin befinden sich Schweinebraten, Salsa, Kartoffelkäse und Rotkrautsalat - eine Kombination, die für den Sternekoch zunächst keinen Sinn ergibt und so ringt er sichtlich damit daraus eine stimmige „gepimpte Jause“ zu kreieren.
Von Minute zu Minute wird der Sternekoch immer aufgebrachter. Schließlich eskaliert die Situation völlig. „Ich fahre nach Hause!“, verkündet er plötzlich wütend und betont weiter: „Ich würde jetzt gerne aufstehen und gehen. Das ist Provokation, funktioniert bei mir gerade zu 100 Prozent wieder.“ Als dann auch noch für das Dessert Thema Zwetschgen-Marmelade zubereiten soll, platzt ihm endgültig der Kragen: „Ich bin so kurz vor Abbruch!“
Trotz der emotionalen Lage bringt er seine Kreation am Ende doch noch auf den Teller. Diese wird mit 7,9 Punkten bewertet. Kein schlechtes Ergebnis unter den Umständen. Am Ende reicht es jedoch nicht: Tim Mälzer verliert knapp mit 13,3 zu 13,9 Punkten gegen die Rachingers.
Die nächste Folge „Kitchen Impossible“ läuft nächsten Sonntag (24. Mai) um 20:15 Uhr bei VOX. Dieses Mal mit einem Duell zwischen Roland Trettl und Hans Neuner. Die Vorschau verspricht schon ein „Schlagabtausch auf höchstem Niveau.“ Es geht an „Orte emotional aufgeladen oder bewusst maximal fremd sind.“