Die Weltmeisterschaft 2026 startete für Deutschland erfolgreich. Danach stand Jürgen Klopp im Fokus, der sich für seine viel diskutierte „noch“-Bemerkung in Richtung Julian Nagelsmann entschuldigte.
Das erste WM-Spiel der DFB-Elf in Houston hätte kaum besser laufen können: Gegen Fußball-Zwerg Curaçao (Platz 82 der FIFA-Weltrangliste) feierte die Mannschaft von Julian Nagelsmann einen souveränen 7:1-Erfolg. Im Anschluss analysierte der Bundestrainer gemeinsam mit TV-Moderator und Sportjournalist Johannes B. Kerner, Ex-Nationalspieler Thomas Müller und Startrainer Jürgen Klopp bei MagentaTV die Partie. Doch Letzterem lag dabei noch etwas auf dem Herzen…
Bereits im Vorfeld des WM-Auftakts hatte Klopp mit einer scherzhaft gemeinten Bemerkung für Gesprächsstoff gesorgt. Als die Aufstellung der deutschen Mannschaft gegen Curaçao thematisiert wurde, sagte er: „Zum Glück stellt Julian Nagelsmann die Mannschaft auf.“ Nach einer kurzen Pause ergänzte er jedoch noch ein vielsagendes „noch.“ Auf diese Aussage blickte Klopp nun selbstkritisch zurück und erklärte augenzwinkernd, das Wort „noch“ sei für ihn inzwischen das „Unwort des Jahres.“
Im Gespräch bei MagentaTV nutzte Klopp die Gelegenheit, um seine Aussage noch einmal einzuordnen. „Ich hätte mir dafür aufs Maul hauen können, aber das war schon zu spät, und ich war im Fernsehen. Das ist flapsig rausgerutscht“, entschuldigte er sich offen bei Nagelsmann. Mit einer Portion Selbstironie fügte er hinzu: „Was ich festgestellt habe: Ich werde übermorgen 59 und bin immer noch dämlich. Aber es ist einfach passiert.“ Nach einem freundschaftlichen Abklatschen verabschiedete sich Nagelsmann danach aus dem Interview.
Das nächste Deutschland -Spiel bei der WM 2026 findet am Samstag, 20. Juni, um 22 Uhr gegen die Elfenbeinküste statt.