Hartwig Johannsen (51) aus Hanstedt konnte sich am Samstagabend eindrucksvoll gegen die fünf Experten und seine Mitstreiter durchsetzen. Der gebürtige Hamburger sicherte sich damit den Sieg und die Gewinnsumme von 100.000 Euro. Im Duell gegen Profikoch Johann Lafer sorgte vorab ein kurioses Detail für Aufsehen.
Hartwig Johannsen hatte sein Ziel am Samstagabend klar vor Augen: Mit einem breit gefächerten Wissen wollte der Mitarbeiter in einem Wahlkreisbüro alle Experten schlagen – und genau das gelang ihm. „Ich verbringe auf Reisen manchmal den ganzen Tag im Museum“, erklärte Johannsen sein breit gestreutes Wissen. Die Duelle gegen Bastian Pastewka, Christiane Urspruch und Klaas Heufer-Umlauf gewann Johannsen ohne eine einzige falsche Antwort.
Beim Duell gegen Kochprofi Johann Lafer beteuerte er zu Beginn selbstsicher: „Das ist noch nicht mein Angstthema.“ Bevor es mit den Fragen losging, erinnerte Moderator Johannes B. Kerner das Publikum noch einmal an einen zurückliegenden Fauxpas Lafers.
In einer vergangenen Sendung hatte dieser behauptet, den Tee „Fenchel-Anis-Kümmel“ gebe es nicht – ein Irrtum, der ihm viel Kritik einbrachte. „Fenchel-Anis-Kümmel – so ein Schwachsinn“ äffte Kerner Lafer nach. „Ich habe über 1000 Zuschriften bekommen, was ich für ein Vollidiot bin“, erzählte Lafer. Üblicherweise wird „Fenchel-Anis-Kümmel“-Tee bei Bauchschmerzen empfohlen.
Viele Zuschauer hätten sich daraufhin gefragt, ob Lafer als Kind nie Tee getrunken habe. „Die Leute haben gesagt, ich bin bekloppt“, meint Lafer und beteuerte, dass er kein Teetrinker ist. Im direkten Duell musste sich Lafer schließlich Johannsen geschlagen geben. Auch gegen Ex-Profi-Schwimmerin Franziska van Almsick setzte er sich durch und wurde am Ende verdient zum neuen „Quiz-Champion“ des Abends gekürt.