Der TV-Star will beim Staat „knallhart“ abkassieren

Harald Schmidt kassiert bald seine Mini-Rente

16.08.2022 um 17:26 Uhr

Endlich Rente!  TV-Legende Harald Schmidt feiert am 18. August seinen 65. Geburtstag und freut sich schon darauf, seine Rentenansprüche geltend zu machen - auch wenn sie nicht gerade üppig ausfallen.

Nach eigenen Angaben hat der TV-Moderator und Schauspieler in acht Monaten Anspruch auf 272 Euro Rente monatlich. »Die kassier ich auch knallhart, ich hab ja einbezahlt, das steht mir zu“, erklärte Schmidt gegenüber der Deutschen Presse-Agentur. „Das ist ja kein Almosen, das ist ein Deal, den ich mit dem Staat gemacht habe. Her damit!“ Er sei zwar die meiste Zeit Freiberufler gewesen, aber er habe „15 Jahre voll eingezahlt“, was ihn immerhin zu dieser „Mini-Rente“ berechtige.

Dringend angewiesen auf das Geld vom Staat dürfte der gebürtige Schwabe Schmidt allerdings nicht sein. Schließlich steht er seit Ende der 1980er Jahre regelmäßig vor der Kamera und hatte zahlreiche, lukrative Jobs als TV-Moderator, wie beim ARD-Klassiker „Verstehen Sie Spaß?“ oder jahrelang bei seiner „Harald Schmidt Show“ in Sat.1. Und wenn er mal wieder mit dem ZDF-„Traumschiff“ auf Kreuzfahrt geht, kassiert er sicherlich deutlich mehr als seine magere Mini-Rente. Ganz zu schweigen von seiner Gage als Comedian-Coach bei der Amazon-Prime-Show „One Mic Stand“, in der er zuletzt zu sehen war.

Harald Schmidt investiert nur in Aktien

"Reich ist man, wenn man eine eigene Boeing besitzt oder Amazon erfunden hat", erklärte Schmidt vor einigen Jahren in einem Interview mit FONDS professionell. Von daher betrachte er sich selbst zwar nicht als reich, "aber ich komme zurecht", so Schmidt. Der fünffache Familienvater, der nur noch sporadisch im TV zu sehen ist und am liebsten launische Interviews gibt, investiert sein Erspartes übrigens hauptsächlich in Aktien und nicht in Immobilien.

Um seine Vermögensanlagen kümmere er sich persönlich, anstatt auf fremde Hilfe zu setzen.  Er verfolge dabei eine langfristigen Anlagestrategie. "Wenn Sie pro Jahr vier Prozent Rendite erzielen vor Steuern, sind Sie gut dabei", so Schmidt. Das müsse man erst mal schaffen. Während des Börsen-Crashs aufgrund der Corona-Pandemie habe er schnell auf der Käuferseite gestanden: "Zum Glück hatte ich noch ein bisschen Cash im Brustbeutel.“ Bei der schmalen Rente muss man ja schließlich auch 'a bissle was hinzuverdiene', wie der Schwabe sagt.

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