RTL greift durch – was passiert jetzt mit Stefan Raab?

Ann-Kathrin Schaub
31.01.2026 um 16:15 Uhr
     | ©  RTL / Raab Entertainment / Julia Feldhagen
    Die „Stefan Raab Show“ kämpfte zuletzt mit sinkenden Quoten.  | © RTL / Raab Entertainment / Julia Feldhagen

    Die „Stefan Raab Show“ war bislang mittwochs um 20.15 Uhr bei RTL zu sehen – doch zuletzt kämpfte das Format zunehmend mit schwachen Quoten. Nun zieht der Sender Konsequenzen und nimmt eine deutliche Programmänderung vor.

    RTL wirft das Programm mal wieder um und mal wieder trifft es Stefan Raab. Künftig läuft die „Stefan Raab Show“ nicht mehr am Mittwochabend, sondern wechselt auf den Donnerstag.  Raabs Show wird künftig als Late-Night-Show um 23.15 Uhr bei RTL zu sehen sein. Wie das Medienmagazin DWDL berichtet, soll Raabs Dschungel-Show „Halbe Stunde nach der Stunde danach“ bereits als Testlauf für diese Entscheidung gedient haben.

    Doch damit nicht genug: RTL setzt künftig stärker auf eine Doppelstrategie aus linearem Fernsehen und Streaming. In der Pressemitteilung heißt es: „Die Inhalte sind komplementär für lineares Fernsehen und Streaming konzipiert und gezielt auf beide Plattformen abgestimmt. ‚Die Stefan Raab Show‘ läuft dienstags um 22:00 Uhr exklusiv auf RTL+ sowie donnerstags um 23:15 Uhr bei RTL und ebenfalls auf RTL+.“

    RTL plant weitere Raab-Formate

    Auch der Samstagabend wird vermehrt von Stefan Raab geprägt. Im Frühjahr 2026 kehrt „Stefan und Bully gegen irgendson Schnulli“ zurück. Außerdem startet Raabs neue Show mit Moderatorin Barbara Schöneberger, „Wer weiß wie wann was war?“ - Eine bunte Mischung aus Quiz, Musik und Entertainment, wie RTL verkündet.

    Parallel dazu will der Sender Raab Fans ein Archiv auf RTL + und YouTube anbieten, in dem nicht nur alle alten „TV Total“-Folgen abrufbar sein werden, sondern auch Show-Events wie „Schlag den Raab“. Mit neuen Sendeplätzen, zusätzlichen Shows und nostalgischen Rückblicken stetzt RTL vermehrt auf weitere Raab-Formate und hoff damit offenbar, die Zuschauer zurückzugewinnen. Ob dieser Plan tatsächlich aufgeht, bleibt abzuwarten.

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