Selten war ein Duell bei „Schlag den Star“ so überraschend besetzt: Ex-Fußballprofi Thorsten Legat traf auf Modezar Harald Glööckler. Doch die ungewöhnliche Gegnerwahl kam bei vielen Fans gar nicht gut an.
Was bei der Ankündigung viele Zuschauer für einen Aprilscherz hielten, wurde am Samstagabend (18. April) bei ProSieben tatsächlich Realität: Bei „Schlag den Star“ trat Ex-Fußballer Thorsten Legat gegen Designer Harald Glööckler an. Schon vor der Show war klar, dass hier zwei völlig unterschiedliche Welten aufeinanderprallen.
„Ich komme mit Glanz, aber ganz sicher nicht ohne Kampfgeist. Wer glaubt, ich wäre nur für den großen Auftritt da, wird sich wundern“, betonte Glööckler bereits im Vorfeld gegenüber ProSieben. Legat zeigte sich wie gewohnt selbstbewusst: „Ich bin auf der Höhe meines Lebens und werde jede Herausforderung annehmen. Wenn ein Thorsten Legat Kasalla will, dann rasiert er auch einen Harald Glööckler!“
Am Ende setzte sich Legat erwartungsgemäß durch. Doch genau hier liegt der Kritikpunkt vieler Zuschauer. Auf Instagram stellen sie die Paarung infrage. Dort heißt es etwa: „Wer hat denn die beiden als Gegner füreinander ausgesucht?! Das ist ja irgendwie schon unfair und von vornherein klar, wer gewinnt.“ Ein anderer Nutzer prophezeite schon vor der Sendung: „Was für ein ungleiches Duell. Das wird eine kurze Sendung.“
Spannung kam bei diesem Duell kaum auf, weil das Kräfteverhältnis für viele zu eindeutig wirkte. Ein Fan kommentierte: „Schade, dass Legat keinen ebenbürtigen Gegner hat, so hat es keinen Reiz und finde es schade für Glööckler, den Sieg gönne ich Legat nicht!“ Ein weiterer schrieb: „Völlig unfaires Match! Wieso hat man die zwei zusammengesetzt?“
Genau hier zeigt sich das Problem für „Schlag den Star.“ Das Format lebt von überraschenden Wendungen, ausgeglichenen Gegnern und echtem Wettbewerb. Wenn Zuschauer schon vor dem Start sicher sind, wie der Abend endet, verliert die Show ihren wichtigsten Reiz: Spannung.